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Wie Radfahrer künftig Kleingartach durchkreuzen

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Der Ortschaftsrat befasst sich mit der Wegeführung des Leintal-Radwegs. Vier Versionen stehen dabei zur Auswahl. Favorisiert wird dabei die Strecke durch die Entengasse und die Untere Gasse. Wo die Verkehrsplaner einen echten Knackpunkt sehen.

Mitten durch den Ort: In der Zabergäustraße befinden sich zahlreiche Angebote, die für Radtouristen interessant sind.
Foto: Susanne Schwarzbürger
Mitten durch den Ort: In der Zabergäustraße befinden sich zahlreiche Angebote, die für Radtouristen interessant sind. Foto: Susanne Schwarzbürger  Foto: Schwarzbürger

Der Ortschaftsrat von Kleingartach hat sich erneut mit der Frage befasst, auf welcher Route der Leintalradweg durch den Ort führen soll. Der Leiter der Abteilung Tiefbau im Eppinger Rathaus, Frank Edlinger, hat vier Varianten, die ein Planungsbüro erarbeitet hat, dem Gremium vorgestellt. Neu ist demnach die Version, den Weg durch Entengasse und Untere Gasse zu führen.

In vorangegangenen Sitzungen des Ortschaftsrats waren drei Varianten präsentiert worden: Demnach sollte der Radweg von der Kreuzung Güglinger Straße/Mühlweg kommend durch die Zabergäustraße geführt werden. Dies war die bisher vom Ortschaftsrat favorisierte Lösung. Eine zweite Variante sieht den Weidenlehrpfad als mögliche Route vor. In Variante Nummer drei ist die Heuchelbergstraße wesentlicher Teil der Wegeführung. Diese Version würde jedoch dazu führen, dass die Radfahrer vom Mühlweg kommend von der Ortsmitte weggelotst würden.

Welche Möglichkeiten der Radler hat, sich in Kleingartach zu versorgen

In der Ortsmitte befinden sich unter anderem zwei Banken, je ein Bäcker, Metzger, Getränkestützpunkt und eine Gaststätte. In der Verwaltungsstelle befindet sich zudem das Museum "Weinbaustube" , das unter anderem historische Exponate zum Weinbau enthält.

"Die Version Entengasse hat den Vorteil, dass der Radweg durch den charakteristischen Ortskern führt, also vorbei an Fachwerkhäusern und Gärten", so Ortsvorsteher Andreas Oechsner. Wer wolle, könne sich am I-Punkt an der Kreuzung Zabergäustraße/Güglinger Straße über Angebote im Ort informieren. Die Nähe zur örtlichen Infrastruktur ist eine der Kriterien für die Wahl der Strecke. Oechsner ist überzeugt, dass die Variante "Entengasse" im Ortschaftsrat mehrheitsfähig ist. Auf der kommenden Sitzung werde das Gremium eine entsprechende Empfehlung fassen und dem Gemeinderat weiterreichen.

Mit welchem Trick Lkw die spitze Kurve meistern sollen

Knackpunkt aller Varianten ist die Einmündung des Radwegs aus dem Mühlweg kommend auf die Güglinger Straße. Um hier gefahrlos die andere Straßenseite zu erreichen, soll nach Vorschlag des Planungsbüros eine zwei Meter breite und sechs Meter lange Querungshilfe gebaut werden. Diese wird so gestaltet sein, dass die Enden der Insel leicht erhöht sind und der Mittelteil fahrradfreundlich abgeflacht.

Damit Lkw von der Zabergäustraße kommend sicher nach rechts in die Güglinger Straße einbiegen können, ist eine Abflachung des Kurvenradius vorgesehen. Dies ist laut Edlinger möglich, weil es sich bei dem betreffenden Grundstück um eine Fläche in städtischer Hand handelt.

 

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