Unzählige Urkunden
Notariat Bad Rappenau: Dirk Mücke folgt Gebhard Fischer

Gebhard Fischer kam 1974 in die Kurstadt: Das - als Auswirkung der Gemeinde- und Kreisreform - neu gegründete Notariat hatte es ihm angetan. Gemeinsam mit seiner Frau Heidi hatte er zuvor die ebenfalls neu entstandenen Notariate in Eppingen und Geisingen besucht. Beworben hat Fischer sich aber nur in Bad Rappenau: "Uns hat die Stadt am besten gefallen. Auch die idyllische Unterbringung des Notariats im Gebäude Saline 1 hat für Bad Rappenau gesprochen." Überhaupt lobt Fischer die Zusammenarbeit mit der Stadt, die als Sitz des Notariats für Unterbringung und Ausstattung der Landesbehörde zuständig ist: "In all den Jahren sind wir bei der Stadt nie auf taube Ohren gestoßen", betont Fischer, "manch ein Kollege hat uns um unsere Büroräume und die Ausstattung beneidet."
Anfang der 80er-Jahre zog das Notariat von der Saline in die Babstadter Straße 39 um, wo es noch heute zu finden ist. In seiner über 30-jährigen Tätigkeit in Rappenau war Gebhard Fischer auch zuständig für Kirchardt und Siegelsbach, für den Ortsteil Fürfeld und für die Buchstaben A-K im Kernort Bad Rappenau. Unzählige Beglaubigungen und Beurkundungen von Verträgen und Testamenten hat Fischer in dieser Zeit vorgenommen, daneben gehörten zu seiner Tätigkeit als württembergischer Bezirksnotar auch das Nachlassgericht und - anders als in Baden - die Aufgaben des Vormundschaftsgerichts und das Führen des Grundbuches.
Auch in Bad Rappenauer Vereinen und im Kirchengemeinderat hat sich Fischer engagiert; dem Gemeinderat gehörte er von 1984 bis 1989 an.
Dirk Mücke aus Gemmingen hat seit Anfang September die Aufgaben seines Vorgängers übernommen. Nach seiner Ausbildung arbeitete Mücke als Notarvertreter in Kornwestheim, anschließend war er sechs Jahre lang beim Oberlandesgericht in Stuttgart. Das Bad Rappenauer Notariat kennt der 32-jährige Gemminger schon, da er während seiner Ausbildung ein Jahr lang hier tätig war.

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