Stadt lässt Lärm am Recyclinghof erneut messen

  
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Eppingen - Auch zwei Jahre nach dem Umzug von der Frauenbrunner in die Scheuerlesstraße sorgt der Recyclinghof für Gesprächsstoff. Schon die Verlegung war seinerzeit begleitet vom Protest einiger Anwohner, die über Lärm und zunehmenden Verkehr klagten. Im Moment befasst sich das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Widerspruch einer Anwohnerin, der das Treiben bei der Wertstoff-Ablieferstelle zu laut ist.

Von Alexander Hettich

Eppingen - Auch zwei Jahre nach dem Umzug von der Frauenbrunner in die Scheuerlesstraße sorgt der Recyclinghof für Gesprächsstoff. Schon die Verlegung war seinerzeitbegleitet vom Protest einiger Anwohner, die über Lärm und zunehmenden Verkehr klagten. Im Moment befasst sich das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Widerspruch einer Anwohnerin, der das Treiben bei der Wertstoff-Ablieferstelle zu laut ist. Die Stadt lässt den Verkehr zählen und hat ein Lärmgutachten in Auftrag gegeben, von ihrer Position rückt sie aber nicht ab. Standort und Öffnungszeiten hätten sich bewährt, sagt Rathaussprecher Sönke Brenner.


Ortstermin

Möglichst bis Ende Mai wolle man alle Beteiligten zu einen Ortstermin einladen, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums gegenüber der KS. Die Stadt ist bereits aktiv geworden und lässt die Wertstoffcontainer so umstellen, wie es dem ursprünglichen Plan entsprach, erläuterte Bürgermeister Eduard Muckle am Dienstag im Gemeinderat. Behälter für Glas, die potenziell mehr Krach machen, werden von den Häusern weg Richtung Elsenz gerückt. Der Recyclinghof, ist dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 18 und an Samstagen von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Länger öffnen?

Weniger soll es auch nicht werden, unterstrich Oberbürgermeister Klaus Holaschke. Carmen Probst von der CDU sprach sich dafür aus, die Öffnungszeiten eher noch zu verlängern. Dann könnten vielleicht die über die Stadt verteilten Wertstoffcontainer wegfallen. An den Behältern vor der Stadthalle werde oft wild Müll abgelagert, monierte Probst.

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