Stadt lässt Lärm am Recyclinghof erneut messen
Eppingen - Auch zwei Jahre nach dem Umzug von der Frauenbrunner in die Scheuerlesstraße sorgt der Recyclinghof für Gesprächsstoff. Schon die Verlegung war seinerzeit begleitet vom Protest einiger Anwohner, die über Lärm und zunehmenden Verkehr klagten. Im Moment befasst sich das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Widerspruch einer Anwohnerin, der das Treiben bei der Wertstoff-Ablieferstelle zu laut ist.
Eppingen - Auch zwei Jahre nach dem Umzug von der Frauenbrunner in die Scheuerlesstraße sorgt der Recyclinghof für Gesprächsstoff. Schon die Verlegung war seinerzeitbegleitet vom Protest einiger Anwohner, die über Lärm und zunehmenden Verkehr klagten. Im Moment befasst sich das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Widerspruch einer Anwohnerin, der das Treiben bei der Wertstoff-Ablieferstelle zu laut ist. Die Stadt lässt den Verkehr zählen und hat ein Lärmgutachten in Auftrag gegeben, von ihrer Position rückt sie aber nicht ab. Standort und Öffnungszeiten hätten sich bewährt, sagt Rathaussprecher Sönke Brenner.
Ortstermin
Möglichst bis Ende Mai wolle man alle Beteiligten zu einen Ortstermin einladen, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums gegenüber der KS. Die Stadt ist bereits aktiv geworden und lässt die Wertstoffcontainer so umstellen, wie es dem ursprünglichen Plan entsprach, erläuterte Bürgermeister Eduard Muckle am Dienstag im Gemeinderat. Behälter für Glas, die potenziell mehr Krach machen, werden von den Häusern weg Richtung Elsenz gerückt. Der Recyclinghof, ist dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 18 und an Samstagen von 9 bis 15 Uhr geöffnet.
Länger öffnen?
Weniger soll es auch nicht werden, unterstrich Oberbürgermeister Klaus Holaschke. Carmen Probst von der CDU sprach sich dafür aus, die Öffnungszeiten eher noch zu verlängern. Dann könnten vielleicht die über die Stadt verteilten Wertstoffcontainer wegfallen. An den Behältern vor der Stadthalle werde oft wild Müll abgelagert, monierte Probst.
Stimme.de
Kommentare
am 22.04.2010 06:51 Uhr
..schon vorstellen, dass die Lärmbelästigung vorhanden ist, alleine schon durch die anfahrenden Pkw. Aber das Einwerfen der Recyclingmaterialien dürfte wohl eher nicht das Problem sein, denn so viele Glascontainer gibt es dort nicht und Glas (und vielleicht noch Dosen) ist ja das Einzige, das Krach macht. Ich bin noch nie zusammemgezuckt, weil jemand neben mir Kartons oder Platik in den Conainer geworfen hat
Andererseits ist es, wie kraichgauer (58) erwähnt hat, ein Mischgebiet. Und da darf ich dann halt nicht hinziehen, wenn ich meine Ruhe haben möchte.
am 22.04.2010 00:47 Uhr
des Recyclinghofes ist das doch ein Witz! Früher war da mal eine Spedition. Da müsste man von einem viel höheren Lärmpegel ausgehen und das an 6 Tagen die Woche. Erst recht, wenn man die übliche Expansion berücksichtigt. Wenn mich jeder F... stört, darf ich halt auch nicht in ein Mischgebiet ziehen. Das sich das Regierungspräsidium damit befasst, ist einfach nur lächerlich!
am 22.04.2010 09:02 Uhr
klar war da mal ´ne Spedition, aber frag mal die ehemaligen Betreiber, die hatten nämlich vor 20 Jahren schon die gleichen Probleme mit den Anwohnern. Die Polizei war ständig da.
Wenn solche Leute ins Wohngebiet ziehen, stören sie sich an den spielenden Kindern. Man kann immer etwas finden.
am 21.04.2010 23:37 Uhr
Wir verbieten das Autofahren, wir stellen alle Turmuhren ab, verbieten das läuten von Glocken, verbieten Zugfahrten und Lokspiffe, untersagen das Schreien von Tieren und das laut Reden von Menschen, dann ist endlich Ruhe. Oder fehlt noch was?
Manche Menschen vertragen aber auch gar nichts mehr. In Eppingen nehmen die Beschwerden so langsam groteske Formen an.
am 22.04.2010 15:38 Uhr
Wie Herr Jun2007 schon scharfsinnig erkannt hat, nehmen Kritiken, Beschwerden etc. selbst an den unsinnigsten Dingen in Eppingen langsam groteske Formen an... Selbst Herr Jun2007 kommt mit den Kritiken an den Kritikern kaum hinterher....