Spediteur Klaus Zapf ist tot
Der Umzugsunternehmer Klaus Emil Zapf ist tot. Er sei am Mittwoch überraschend im Alter von 62 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben, teilte seine Firma gestern in Berlin mit.
Nach eigenen Angaben betreut das von Zapf 1975 gegründete Unternehmen an 14 selbstständigen Standorten mit rund 600 Mitarbeitern mehr als 60 000 Kunden pro Jahr. Der Umzugsunternehmer und Millionär mit dem langen Bart war ein Sympathisant der Linken. Seine 1975 im grün-alternativen Milieu Berlins entstandene Firma baute Zapf, der nie einen Führerschein besaß, kontinuierlich aus.

Der in Eppingen aufgewachsene Spediteur war auf der Flucht vor dem Wehrdienst in den Westen Berlins gezogen und wollte Jura studieren. Das Studium brach er ab. Mit einem Kleintransporter übernahm Zapf dann zunächst Entrümpelungen und beförderte Klaviere. So wurde aus seinem Umzugskollektiv ein konkurrenzfähiges Unternehmen. Sein letzter Umzug, so sagte er einmal in der „Harald Schmidt Show“ , solle auf den Friedhof in Eppingen gehen, an dem er schon als Kind vorbeispazierte. dpa
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