Rappenauer Glühweinmarkt muss vorzeitig schließen
Die Veranstaltung beim Bad Rappenauer Salinenpark hat begonnen: Der Eröffnungsabend mit Schneefall ist sehr gut besucht. Trotz Regens kommen Besucher auch am Samstag. Am Sonntag musste der Markt wegen des Sturms vorzeitig schließen.

Der Glühweinmarkt ist bei Besuchern beliebt. Ideales Wetter für eine solche Veranstaltung, Schneefall und frostige Temperatur, bringt die Besucher am Eröffnungsabend in den Zeitwald beim Bad Rappenauer Salinenpark.
Der Samstag ist dagegen nur etwas für die Hartgesottenen: kalter Regen, kalter Wind, trotzdem kommen schon am frühen Abend mehrere Dutzend Gäste, um die heißen Getränke zu probieren, mit Freunden zu plaudern oder einfach nur die beruhigende Stimmung zu genießen.
Nur der Sonntag macht den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung: Nachdem vom Krämermarkt Zelte weggeflogen sind und eine weitere Sturmwarnung angekündigt wurde, wurde der Glühweinmarkt aus Sicherheitsgründen geschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Am Samstag hat das noch anders ausgesehen.
Hinter dem Glühweinmarkt steht ein Verein
Der Verein Glühwürmer, der hinter dem Fest über drei Januar-Wochenenden steht, hat den sogenannten Zeitwald stimmungsvoll in Szene gesetzt. Lichterketten leuchten an den Buden, mehrere Holzfeuer knistern. Es ist diese beschauliche Szenerie auf dem Platz, umgeben von Bäumen, die viele für den Glühweinmarkt in Bad Rappenau begeistert.

Aus Bammental kommen Werner Höfer und Klaus Segner. Der Markt sei nicht zu groß, sondern überschaubar, schwärmen die beiden. "So etwas gibt es bei uns nicht", sagt Klaus Segner. Schon gar nicht in einem Wald. "Es ist eine angenehme Atmosphäre." Werner Höfer zeigt auf den mit Holzhackschnitzen bedeckten Boden. "Da bekommt man auch keine kalten Füße."
Besucher flüchten beim Regen in die Druidenhütte
Trotz Regen wärmen sich einzelne Besucher ohne Regenschirm an den Feuerschalen, andere stellen sich an den Tischen mit Holzdächern unter oder flüchten gleich in die aus Baumstämmen gestaltete Druidenhütte, in der sogar Decken zum Wärmen ausliegen.
Mit der Stadtbahn aus Sinsheim gekommen sind die Stammgäste Regine Braun, Manfred Grimm sowie Christine und Klaus Dischinger. "Der Markt ist sehr schön gestaltet", findet Klaus Dischinger. "Es hat einen familiären Charakter." Hier herrsche kein Trubel wie im Advent auf den Weihnachtsmärkten, es gebe Feuer zum Wärmen: "Das ist eine ganz andere Atmosphäre", lobt Manfred Grimm. "Es ist viel lockerer."
Sogar Glüh-Gin ist zu haben

Diverse Punschsorten, cremige Getränke mit Sahnehäubchen und viel Glühwein: Die Besucher haben die große Auswahl, auch Glüh-Gin ist darunter. Den serviert Armin Englert aus Gundelsheim. Gern ist er beim Glühweinmarkt dabei. "Die Gäste sind entspannt", sagt er. "Und wir haben eine sehr treue Kundschaft." Manche kämen täglich - und sogar bei schlechtem Wetter.
Der Glühweinmarkt beim Salinenpark öffnet diesen Sonntag sowie vom 18. bis 20. Januar sowie 25. bis 27. Januar; freitags von 17 bis 23 Uhr, samstags von 15 bis 23 Uhr sowie sonntags von 11 bis 20 Uhr. Die Stadtbahn hält am Kurpark.

Stimme.de
Kommentare
am 13.01.2019 19:41 Uhr
Ich besuche diese Müllversanstalltung nicht mehr . Wie kann man im Jahre 2019 Styroporbecher verwenden. Die dann in de n Feuern und der Natur landen . Sowas unverantwortliches hätte ich von einer Kurstadt nicht erwartet. Weshalb dieser Markt so gute Presse bekommt ist mir auch aufgrund der überteuerten Preise und schlechten Qualität der Speisen nicht erklärlich