Neuzugang wird im Lebenszentrum herzlich empfangen
Bei Kommunitätsfeier der evangelischen Ordensgemeinschaft in Adelshofen stand ein 26-Jähriger aus Thüringen im Mittelpunkt

Eppingen - Mehr als 900 Besucher waren zur Kommunitätsfeier nach Adelshofen gekommen, um beim 45. Jahresfest der evangelischen Ordensgemeinschaft dabei zu sein. Im Mittelpunkt der Feier standen die Einsegnung von Bruder Manfred Kiel und die Einweihung des Hauses der Kommunität gefeiert.
Nach dem morgendlichen Gottesdienst stand die Einweihungszeremonie des Hauses der Kommunität auf dem Programm, zunächst mit Grußworten in der Gottesrufhalle. Nach den Dankesworten von Mitarbeitern des Lebenszentrums und Architekt Bernd Gomer folgte der Beitrag von Eppingens Oberbürgermeister Klaus Holaschke: „Ich bringe Ihnen meine persönlichen Glück- und Segenswünsche und die Grüße der Stadt Eppingen und teile die Freude mit der Kommunität über den Abschluss der Baumaßnahmen.“, sagte der Rathauschef: „Wir freuen uns, eine Einrichtung wie das Lebenszentrum in unserer Stadt zu haben. Man merkt, dass Ihre Mannschaft mit Herzblut dabei ist.“ Dann zig die Festgesellschaft zum neuen Haus, das nach elf Jahren Bauzeit fertig geworden ist.
Die Nachmittagsveranstaltung begann mit persönlichen Beiträgen von Kommunitätsmitgliedern. „70 zu sein ist ein komisches Gefühl“, rief der ehemalige Leiter des Zentrums, Bruder Peter Lohmann, in die Menge. „Ich bin eine Art Oldtimer - aber Oldtimer werden ja immer wertvoller.“ Auch Schwester Gretel Walter meldete sich nach einer mehrmonatigen Auszeit in den sogenannten Ruhestand zurück und sprach von ihren vielfältigen Aufgaben, die jetzt anstehen. Schwester Doris Totzauer gab den Gästen einen Einblick in den praktischen Alltag des Zentrums.
Dann stand der Neue im Mittelpunkt: Bruder Manfred Kiel ist 26 Jahre alt und aus dem thüringischen Rockstedt,berichtete von seinem Weg über die vierjährige theologische Ausbildung in Adelshofen in die Kommunitätsgemeinschaft. Zwischendurch „hin- und hergerissen, hat Gott mir nicht nur die Berufung zur Kommunität klar gemacht, sondern auch die Freude und die Liebe für diesen Weg gegeben.“
Seine zehn Mitbrüder im Adelshofener Lebenszentrum hatten ihn kurz vorher mit einem Geschenkkorb, unter anderem mit Thüringer Wurst und Studentenfutter auf der Bühne begrüßt. Das kann Manfred Kiel gut gebrauchen. Er studiert momentan weiterführend Theologie an der Universität Heidelberg. bhw
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare