Neuer Stall birgt Hoffnung
Bad Rappenau - Hoffnungsvoll blickt Junior-Chef Tobias Riehle in die Zukunft der Obergimperner Hühnerfarm. Vor gut einem halben Jahr fraßen sich Flammen durch die Holzbalken des rund 2000 Quadratmeter großen, zweigeschossigen Stalls. Jetzt soll es für den Geflügelhof wieder aufwärts gehen.

Bad Rappenau - Hoffnungsvoll lässt Junior-Chef Tobias Riehle den Blick über den kargen Betonboden hinter dem Büro der Obergimperner Hühnerfarm gleiten. Nur ein verkohltes Stück Holz, ordentlich an den Rand der Fläche geräumt, erinnert an den chaotischen Anblick, der sich Feuerwehr und Mitarbeitern hier vor einem guten halben Jahr bot. Riesige Flammen fraßen sich damals durch die Holzbalken des rund 2000 Quadratmeter großen, zweigeschossigen Stalls. Menschen wurden nicht verletzt, für rund 70 000 Legehennen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Stall brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden betrug laut Riehle rund 3,5 Millionen Euro.
Jetzt soll es für den Geflügelhof wieder aufwärts gehen. Die Genehmigung für den Bau eines neuen Stalles in gleicher Größe ist erteilt, in den kommenden Wochen beginnen die Arbeiten. "Spätestens im Herbst muss alles schlüsselfertig sein", sagt Tobias Riehle.
Damit nicht noch einmal etwas passiert, soll der neue Stall nun um einiges moderner werden. "Die Decke und andere Teile, die früher aus Holz waren, werden durch Mauerwerk ersetzt", erklärt Tobias Riehle.
Ein Muss, denn auch wirtschaftlich hat der Geflügelhof, der zum Unternehmen Hohenloher Naturprodukte gehört, gelitten. "Wir mussten Kunden an andere Höfe abgeben, sonst hätten wir es nicht mehr geschafft", erinnert sich Riehle.
Stimme.de
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