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Bad Rappenau

Kurhaus-Gastronom bereitet sich auf Start vor

  
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Die Kurhaus-Gastronomie von Bad Rappenau öffnet in einer Woche wieder, dann unter neuer Führung: Michael und Martha Güthlein haben die Aufgabe übernommen. Zurzeit richten sie mit ihrem Team das Restaurant und die Küche ein.

Von Simon Gajer
Eröffnen in einer Woche die Gastronomie des Bad Rappenauer Kurhauses: Michael und Martha Güthlein. Foto: Simon Gajer
Eröffnen in einer Woche die Gastronomie des Bad Rappenauer Kurhauses: Michael und Martha Güthlein. Foto: Simon Gajer

Geschirr klappert, Besteck scheppert: Tausende Einzelteile haben die neuen Kurhaus-Pächter Michael und Martha Güthlein zusammen mit ihrem Team in den vergangenen Tagen in die Hand genommen und in Schubladen geräumt und auf Regale gestellt. Keine einfache Aufgabe, merkte Michael Güthlein nach 2000 Tellern. Der zunächst angedachte Raum war für diese Menge einfach zu klein, also wurde kurzerhand der Wäscheraum geleert und zur zweiten Telleraufbewahrung. Knapp 100.000 Euro, schätzt Martha Güthlein, hat das Paar in die Ausstattung investiert. 650 Mal normales Besteck, also jeweils normales und Vorspeisenbesteck, 300 Mal Kaffeegeschirr, 650 Mal Geschirr, bestehend aus jeweils großen Tellern, mittleren Tellern, tiefen Tellern und Suppentassen.

Endlich geht es los. Das ist die Haltung im Team, denn vor über einem Jahr war bekannt geworden, dass Güthlein vom Restaurant des Golfclubs Bad Rappenau in die gute Stube der Stadt wechselt, die zuletzt Martin Kübler geleitet hat. „Einen so langen Vorlauf hatte ich noch nie“, sagt Michael Güthlein, der auch in Schloss Heinsheim war. Mit zehn Mitarbeitern beginnt er, vier sind im Service, sechs in der Küche. Auch eine Konditorin, die auf vegane Speisen setzt, gehört zur Mannschaft.

Die neue Kurhaus-Gastronomie stellt sich mit einem Nachmittag der offenen Küche vor: Am Sonntag, 1. Februar, von 12 bis 18 Uhr erfahren Interessierte, wie es in der Küche aussieht. Und es gibt kleine Häppchen, beispielsweise Frühlingsrollen, Zanderfrikadellen oder kleine Leckereien, verspricht Michael Güthlein. Das Ganze kostet fünf Euro, der Beitrag bekommt der Förderverein der Verbundschule.

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