Kreidler-Kultobjekte im Museum
Die Sonderausstellung "Kreidler - Die Kultmopeds 1951 bis 1982" ist seit Samstag im Auto und Technik Museum in Sinsheim zu sehen. Auf die Besucher warten mehr als 40 Mofas, Mopeds und Kleinkrafträdern der Kultmarke.

Die Sonderausstellung "Kreidler - Die Kultmopeds 1951 bis 1982" ist seit Samstag im Auto und Technik Museum in Sinsheim zu sehen.
Am Freitagabend wurde die Schau mit mehr als 40 Mofas, Mopeds und Kleinkrafträdern der Marke Kreidler feierlich eröffnet. Besucher können die Kultobjekte während der Öffnungszeiten bis zum 1. Dezember im Museum besichtigen.
Vom ersten Kreidler-Zweirad, dem Motorfahrrad aus dem Jahr 1950, bis zu den 80-Kubik-Maschinen aus dem letzten Produktionsjahr ist die gesamte Typenvielfalt der so genannten Schwabenpfeile vertreten. Unter den Exponaten befinden sich auch zahlreiche Wettbewerbsmaschinen für den Straßen- und Geländerennsport sowie kuriose Umbauten, darunter ein Kleinkraftrad im Stil eines amerikanischen Choppers.
Über eine Million Fahrzeuge produzierten die im Jahr 1904 von Anton Kreidler in Kornwestheim gegründeten Kreidlers Metall- und Drahtwerke. Von 1951 bis 1982 setzte die Firma nachhaltige Trends und war für viele Fans Ausdruck jugendlichen Lebensgefühls. Auch im Rennsport war Kreidler aktiv. Die Fahrer Jan de Vries, Henk van Kessel, Ángel Nieto, Eugenio Lazzarini und Stefan Dörflinger gewannen zwischen 1971 und 1982 mit Kreidler-Rennmaschinen sieben von zwölf Weltmeistertiteln in der 50-Kubik-Klasse.
Vertreten wird dieser Teil der Kreidler-Geschichte in der Sonderausstellung durch eine der ersten Kreidler-Straßenrennmaschinen aus dem Jahr 1959 sowie zwei Grand-Prix-Rennmaschinen aus den 1970er Jahren. Ein weiteres Glanzstück der Ausstellung ist die legendäre Kreidler Zigarre, mit der die Kreidler-Ingenieure und Fahrer Rudolf Kunz am Lenker 1965 Geschwindigkeitsrekorde aufstellten.
Im Rahmen der Ausstellung wird am Samstag, 19. Juli, ein Kreidlertreffen auf dem Freigelände des Museums veranstaltet.
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