In zwei Jahren soll das Gemeindezentrum stehen

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Christliche Freikirche aus Schwaigern-Massenbach baut an der Scheuerlesstraße ein eigenes Domizil

Von Alexander Hettich
Vor allem in Eigenarbeit errichten Otto Rösler (links), Gerhard Doberstein und andere Gemeindemitglieder ihr Domizil im Eppinger Osten.
          Foto: Alexander Hettich
Vor allem in Eigenarbeit errichten Otto Rösler (links), Gerhard Doberstein und andere Gemeindemitglieder ihr Domizil im Eppinger Osten. Foto: Alexander Hettich

Zurzeit ist die Gemeinde Gottes Massenbach eher provisorisch in den Räumen der Baptisten im Schwaigerner Teilort untergebracht. Bis in zwei Jahren errichten sich die Anhänger der christlichen Freikirche ein eigenes Gemeindezentrum an der Eppinger Scheuerlesstraße, in dem bei Gottesdiensten bis zu 320 Gläubige Platz finden sollen.

Das Fundament auf dem Grundstück gegenüber der Kläranlage ist gegossen. Ein Dutzend Gemeindemitglieder nutzten in den vergangenen Tagen das Prachtwetter und packten kräftig an. „Was wir können, machen wir in Eigenarbeit“, erklärt Otto Rösler, der die Bauleitung übernommen hat. Rund 200 Gläubige, die aus der Gegend zwischen Neckarsulm und Sulzfeld kommen, besuchen regelmäßig die Gottesdienste der Freikirche in Massenbach, wo die Gemeinde seit 1997 Räume der Baptisten angemietet hat. „In der Zeit sind wir ziemlich gewachsen“, sagt Gerhard Doberstein, Vorsitzender des Vereins, in dem die Christen organisiert sind. Vor allem Spätaussiedler aus Kasachstan gehören der Gemeinde an. Das Verhältnis zu den Baptisten sei hervorragend, betont der Vereinschef. „Wir sind sehr dankbar, dass wir dort unterkommen konnten.“ Aber mit zunehmender Größe entstand der Wunsch nach einem eigenen Domizil. Eppingen wurde als Standort gewählt, weil es mitten im Einzugsgebiet liegt. Bis in zwei Jahren entsteht an der Scheuerlesstraße ein zweistöckiges Gebäude mit einem Saal, der 320 Personen Platz bietet, mit einer Küche sowie Räumen für die Jugendarbeit und die Sonntagsschule.

„Das Ganze ist zugeschnitten auf unseren Bedarf“, sagt Doberstein, „auf Schnickschnack haben wir verzichtet.“ Auch um die Kosten im Rahmen zu halten. Kein Luxus sind Parkplätze. Davon wird es auf dem Grundstück 47 geben, wenn das Gemeindezentrum fertig gestellt ist. Dann können die Freikirchen-Anhänger ihre Gottesdienste auch wieder auf Sonntagmorgen um 10 verlegen. Bislang feiern sie um 14 Uhr, weil die Räume in Schwaigern-Massenbach vorher belegt sind.

Nähere Informationen zur Gemeinde Gottes Massenbach gibt Andrei Albrecht aus Sulzfeld unter der Telefonnummer 07269 / 911417.

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