Fritz-Eric Piatscheck wird für Tagebuch ausgezeichnet

  
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Bad Rappenau - Monatelang galt seine Aufmerksamkeit dem Maisfeld neben dem Haus. Fritz-Eric hat sich daraus ein kleines Stückchen am Rand abgesteckt mit Stöckchen, damit er immer die selbe Stelle beobachten konnte.

Von Susanne Walter

Fritz-Eric Piatscheck mit Mutter Anke Piatscheck (links) und Lehrerin Christina Fey.
Foto: Susanne Walter
Fritz-Eric Piatscheck mit Mutter Anke Piatscheck (links) und Lehrerin Christina Fey. Foto: Susanne Walter

Bad Rappenau - Monatelang galt seine Aufmerksamkeit dem Maisfeld neben dem Haus. Fritz-Eric hat sich daraus ein kleines Stückchen am Rand abgesteckt mit Stöckchen, damit er immer die selbe Stelle beobachten konnte. Viele Fotos und Zeichnungen von den wachsenden und sich ständig verändernden Maispflanzen sind entstanden.

Der begeisterte Nachwuchsforscher schrieb seine Beobachtungen im Detail auf und hielt fest, welche Tierarten sich im Maisfeld tummeln. "Er hat ein Thermometer und hielt jeden Tag zu verschiedenen Zeiten die Temperatur fest", erzählte seine Mutter Anke Piatscheck.

An der Jubiläumsauflage des Wettbewerbs zum 20-jährigen Geburtstag des Naturtagebuchs haben landesweit mehrere Hundert Kinder teilgenommen. Am Samstag wurde Fritz-Eric im Neuen Schloss in Stuttgart für sein Engagement geehrt. Er war der einzige aus seiner Klasse, der sein Naturtagebuch eingeschickt hatte.

Nur wenige Wochen sei das Führen eines Naturtagebuchs Stoff im Unterricht, machte Fritz-Erics Klassenlehrerin Christina Fey klar. Alles was darüber hinaus geschehe, passiere aus Eigeninitiative wie bei Fritz-Eric. "Das Naturtagebuch kann einen Stein ins Rollen bringen", stellte Christina Fey fest.

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