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Finale auf der Eppinger Gartenschau

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Der letzte Tag der Eppinger Gartenschau startete bei regnerischem Wetter mit einem Gottesdienst und musikalischem Einsatz. Feierlich wurde der Gartenschau-Spaten an Balingen übergeben.

Die Fachwerkstadt hat den Gartenschau-Spaten an Balingen weitergereicht. An der feierlichen Zeremonie , die gleichzeitig den offiziellen Abschluss bildete, nahmen am Sonntag die beiden Oberbürgermeister Klaus Holaschke und Helmut Reitemann sowie Staatssekretärin Sabine Kurtz als Vertreterin der Landesregierung und der Betriebsleiter der Gartenschau, Peter Thalmann teil. „Wir haben ein Wir-Gefühl entwickelt, wie es einer Stadt, wie Eppingen würdig ist“, sagte Holaschke.

Mit einer feierlichen Zeremonie wurde der Gartenschau-Spaten an Balingen abgegeben. Dort wird nächstes Jahr die Gartenschau ausgerichtet.
Mit einer feierlichen Zeremonie wurde der Gartenschau-Spaten an Balingen abgegeben. Dort wird nächstes Jahr die Gartenschau ausgerichtet.  Foto: Ralf Seidel

Bleibendes geleistet

Der OB hob hervor, dass die Gartenschau Bleibendes hinterlasse: „Das Bachwegle ist kein Trampelpfad mehr.“ Die Gartenschau sei ein Impuls für den weiteren städtebaulichen Umbau. Holaschke rief dazu auf, ein „Format“ zu etablieren, „dieses Sommermärchen“ gemeinsam mit den Helfern, dem Gemeinderat und den Ortsvorstehern weiterzuführen. Holaschke sorgten für Lacher, als er mit der Ausrichtung einer Bundesgartenschau kokettierte. Wieder im ernsthaften Modus gestand er, die Erwartungen hätten sich mehr als erfüllt. Mit „Viel Erfolg Balingen 2023!" schloss das Stadtoberhaupt.  

Staatssekretärin Kurtz sagte in ihrer Grussbotschaft, die Eppinger Gartenschau habe das Ministerium sehr beeindruckt. Die 136 Tage währende Veranstaltung sei ein Gewinn für die Besucher und die Wirtschaft.  Besonders die Garten- und Landschaftsbauer profitierten davon. Die Gartenschauen sollten strukturfördernd wirken „Das wird an Ihrem Weiherpark besonders deutlich“, so Sabine Kurtz.  Nach den Grußworten gab es einen eindrucksvollen Moment, als mehrere Dutzend ehrenamtlicher Helfer die Bühne bestiegen. „Ja, das sind viele“ , kommentierte der befreit wirkende Holaschke. Dann überreichte der OB den Spaten mit der frischen Eppinger Gravur seinem Balinger Amtskollegen. „Dir ne starke Kuttel, es wird ein anstrengendes Jahr“, gab Holaschke Reitemann mit auf den Weg. „Auf nach Balingen, wir treffen uns“ , erwiderte Reitemann. 


Erntedank-Gottesdienst eröffnete den Tag

Mit einem ökumenischen Gottesdienst wurde heute der letzte Tag der Eppinger Gartenschau eingeleitet.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst wurde heute der letzte Tag der Eppinger Gartenschau eingeleitet.  Foto: Jörg Kühl

Zuvor wurde dieser letzte Tag der Gartenschau mit einem stimmungsvollen ökumenischen Erntedank-Gottesdienst auf der Sparkassenbühne gestartet. Trotz Regens war das Festzelt voll besetzt. „Welche Ernte fahren wir ein!“ sagte Gartenschau-Diakon Albert Lachnit.  Bis zu 15.000 Gäste hätten die Kirchenbeiträge besucht. Der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Friedhelm Bokelmann erinnerte daran, dass die Gartenschau trotz anfänglicher Skepsis Einzelner schnell ein Erfolg wurde.

Knapp 400.000 Besuche registrierten die Helfer an den Einlässen während der 136 Tage. „Es wird etwas fehlen, auch mir“ bekannte Holaschke in seinem Grußwort an die ökumenische Gemeinde. Im Anschluss an den Gottesdienst sorgte die Balinger Stadtkapelle für einen schwungvollen Ausblick auf das kommende Jahr.

 



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