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Eppinger Heimattage mit handgemachter Bühnenshow gestartet

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Mehr als 1000 Eppinger und deren Gäste haben einen fulminten Eröffnungsabend der Heimattage an der Sparkassenbühne erlebt. Ein Sketch brachte das Publikum zum Lachen, beim Trampolinspringen passierte ein Malheur. Wie es sonst so ablief:

Proppevoll: Mehr als Tausend Besucher genossen im Sparkassenzelt und davor die abwechslungsreiche Show.
Proppevoll: Mehr als Tausend Besucher genossen im Sparkassenzelt und davor die abwechslungsreiche Show.  Foto: Kühl, Jörg

Mehr als 1000 Eppinger und deren Gäste haben am Freitag mit OB Klaus Holaschke die Heimattage eröffnet. Auf der Sparkassenbühne boten 280 ehrenamtliche Akteure ein abwechslungsreiches selbstgemachtes Showprogramm.

Einer der Höhepunkte war der Stadtteilsketch aus Anlass der Eingemeindungen von Adelshofen, Richen, Rohrbach, Elsenz, Mühlbach und Kleingartach vor 50 Jahren. Die Ortsvorsteher machten wie beim Beruferaten typische Gesten. So schlug Theo Antritter aus dem Steinhauerdorf Mühlbach mit einem Hammer wild durch die Luft, Giselbert Seitz aus Richen, dem einzigen Ort mit Gleisanschluss, schwenkte die Bahnkelle, Steffen Gomer aus Adelshofen musste wegen des Bibers ein entsprechendes Verkehrsschild tragen.

 


Wie groß die Fische und wie tief das Wasser...

Armin Renz, stellvertretender Ortsvorsteher aus Elsenz, zeigte mit überbordenden Gesten, wie groß die Fische sind und wie tief das Wasser des Elsenzer Sees ist. Andreas Oechsner aus dem Weinort Kleingartach prostete wiederholt dem Publikum zu und Hannelore Faber aus Rohrbach, dem Ort mit den zwölf Wegkreuzen, kniete wiederholt zum Beten nieder. Am Ende jedes Durchgangs demonstrierte der OB mit einer schwungvoll vorgetragen Herrschergeste, wer in der Gesamtstadt das letzte Wort hat.

Beim Stadtteilsketch machten die Ortsvorsteher ortstypische Gesten, das Publikum johlte.
Fotos: Jörg Kühl
Beim Stadtteilsketch machten die Ortsvorsteher ortstypische Gesten, das Publikum johlte. Fotos: Jörg Kühl  Foto: Kühl, Jörg

Das Showprogramm bestach durch liebevoll einstudierte Beiträge. So brachten die Kunstradfahrerinnen Klara Weber und Samira Schaber die Zuschauer mit ihrer Zweiradakrobatik zum Staunen, der Chor des Hartmanni-Gymnasiums unter Leitung von Timo Ducati zeigte, sinfonische Qualitäten, selbst mit dem als frivol angekündigten Lied der Schäferin. Bei der Aufführung der Trampolinspringer passierte ein Malheur. Ein Sportler krachte zu Boden und kugelte sich die Schulter aus, er kam ins Krankenhaus.

Was Besucher zum Eppinger Abend sagen

Ansonsten war der Abend für die Besucher und Aktiven ein freudiger Anlass, alte Bekannte wieder zu treffen. "Als Eppingerin muss man einfach dabei sein", freute sich Isabel Kamm, die mit ihren Eltern den Eppinger Abend genoss. "Am schönsten ist, dass man hier Menschen trifft, die man schon lange nicht mehr gesehen hat", ergänzte Sabine Geiger aus Eppingen.

 

 
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