Eppinger Gartenschau ist offiziell eröffnet
Mit einem Jahr Verspätung ist am Freitag die Gartenschau in Eppingen feierlich eröffnet worden. Bis 2. Oktober gibt es auf dem elf Hektar großen Gelände südlich der Altstadt mehr als 2000 Veranstaltungen.
„Blümchenschau“ war einmal, sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU), der die Schau vor rund 400 Besuchern auf der Hauptbühne am Freitagmittag offiziell eröffnete. Die Gartenschau „ist kein einmaliges Ereignis, sie ist ein Ausdruck dessen, mehr Lebensqualität in die Städte und Dörfer zu bringen“.
Gartenschau ist städtebauliches Großprojekt
Tatsächlich ist die Gartenschau für Eppingen ein städtebauliches Großprojekt. „Große Parklandschaften sind entstanden“, sagte Oberbürgermeister Klaus Holaschke. „Wir haben den Wunsch nach mehr Wasser in der Stadt erfüllen können.“ So ist der Stadtweiher im Bürgerpark vor dem Bahnhof ein zentrales Element der Anlagen. Den historischen Mühlkanal stellen 14 Wassertische nach. Investiert wurden 14,5 Millionen Euro, wobei darin manche Projekte wie das zentrale Haus Schwanen, das später ein Bürgerhaus sein wird, noch gar nicht enthalten sind.
Verschoben wegen Corona
Auf diesen Tag hat die Kraichgaustadt mit ihren 21.000 Einwohnern lange hingefiebert. Den Zuschlag für das Großereignis gab es 2010, seit sieben Jahren laufen die Vorbereitungen. Eigentlich sollte die Gartenschau 2021 beginnen, wurden wegen der Coronapandemie aber verschoben. Das Gelände zwischen Altstadt und dem Flüsschen Elsenz verharrte in der Zwischenzeit eingezäunt im Dornröschenschlaf.Die Gartenschau wartet über 136 Tage mit mehr als 2000 Veranstaltungen auf und ist mit einem großen städtebaulichen Umbau verbunden.
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