Stimme+
Sinsheim

Disco Kinki Palace soll trotz Insolvenz wieder öffnen

  
Erfolgreich kopiert!

Die Betreibergesellschaft der Sinsheimer Diskothek Kinki Palace hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Nach einem Brand ist die Disco derzeit geschlossen. Das soll sich bald ändern.

Von Alexander Hettich
Partygäste in einer Diskothek: Im Kraichgau gestaltete sich das Geschäft zuletzt schwierig. Symbolfoto: dpa
Partygäste in einer Diskothek: Im Kraichgau gestaltete sich das Geschäft zuletzt schwierig. Symbolfoto: dpa  Foto: Franziska Kraufmann (dpa)

Der vorläufige Insolvenzverwalter geht davon aus, dass die Diskothek nach der Renovierung am 7. September wieder öffnet. „Bis dahin sollte es so weit fertig sein“, sagte der Sinsheimer Rechtsanwalt Dr. Renald Metoja auf Stimme-Nachfrage.

Die 74 betroffenen Mitarbeiter erhielten vorerst Insolvenzgeld. Metoja geht davon aus, dass die Betreibergesellschaft auch langfristig eine Perspektive hat. Jetzt würde geprüft, wo genau die Probleme liegen, die zur Zahlungsunfähigkeit geführt haben.

Mit tollen Party zurückkommen

Nach einem Brand im Lager und im Außenbereich sei die Diskothek geschlossen, ist auf der Homepage des Kinki Palace zu lesen. „Wir werden auf jeden Fall noch in diesem Sommer mit einem fetten Summer ,We are back’ Opening und tollen Partys für Euch zurückkommen“, heißt es dort mit Verweis auf die laufenden Renovierungsarbeiten.

Die Reininger & Schleh Discotheken GmbH hat beim Amtsgericht Heidelberg Insolvenzantrag gestellt. Auf der Facebook-Seite des Kinki Palace hatten zuletzt viele Nutzer gefragt, wann die Diskothek wieder öffnet.

Disco-Landschaft im Kraichgau mit Schwierigkeiten

Das Kinki Palace ist eine der traditionsreichen Großraumdiskotheken im Kraichgau. Bestrebungen, in Eppingen an die Disco-Tradition früherer Jahre anzuknüpfen, waren gescheitert. Dort hatten die Betreiber des E2 im Frühjahr 2016 Insolvenz angemeldet, ein neues Disco-Projekt ist nicht in Sicht.  

 

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben