Bürgermeister zeigt Freibad-Baustelle

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Gute Nachrichten hatte Bürgermeister Timo Wolf für die Besucher des ersten Rundgangs auf der Großbaustelle im Gemminger Freibad.

Von Nicole Theuer
Besichtigung der Gemminger Großbaustelle: Andrea Reimold ist regelmäßig mit ihren Söhnen Theo (Mitte) und Henry im Bad.
Foto: Franz Theuer
Besichtigung der Gemminger Großbaustelle: Andrea Reimold ist regelmäßig mit ihren Söhnen Theo (Mitte) und Henry im Bad. Foto: Franz Theuer  Foto: Theuer

"Bislang bewegen wir uns im Kostenrahmen, und wenn es nicht wochenlang Frost geben wird, werden wir auch zu Beginn der neuen Badesaison mit den Arbeiten fertig."

2,53 Millionen Euro sind für die Auskleidung des Badebeckens mit einer Edelstahlwanne und die Neubauten von Kiosk, Sanitärtrakt, Kasse und Schwallwasserbecken veranschlagt. Von dieser Summe entfallen 1,5 Millionen Euro auf die Sanierung des Beckens. "Nach der Ausschreibung gehen wir von Kosten in Höhe von 2,42 Millionen Euro aus", informierte Wolf. Vermutlich kann diese Summe noch etwas unterschritten werden. Allerdings gebe es weder für den Bau noch für den Betrieb des Bads staatliche Zuschüsse.

Im gemauerten Sanitärtrakt werden nicht nur zwölf Einzel-, zwei Familien- und eine kombinierte Familien- und Behindertenkabine untergebracht, sondern auch Schließ- und Wertfächer. Daneben wird es für die Damen fünf Toiletten und fünf Duschen sowie eine Duschkabine geben, für den Herrenbereich sind vier Toiletten und vier Pissoirs vorgesehen. "Das Gebäude wird unten gemauert werden", erläuterte der Bürgermeister. Zwischen Dach und Wänden wird eine Spalte bleiben, durch die die Luft zirkulieren kann. Zum Schutz gegen Zugluft werden dicht schließende Glastüren eingebaut. In diesem Trakt wird auch der Vereinsraum für DLRG und Wasserfreunde untergebracht. Bürgermeister Wolf: "Hier wird es einen höherwertigen Ausbau geben, so dass auch im Winter geheizt werden kann." Die Mehrkosten trügen die Vereine.

Der Kioskneubau rückt in der Konzeption näher an den Gebäudekomplex. Zusätzlich wird eine Kindertoilette geschaffen. Während die Bodenplatte für den Kiosk bereits betoniert ist und die Besucher einen ersten Einblick gewinnen konnten, wie dieser Bereich später aussieht, bietet das Schwimmbecken derzeit einen traurigen Anblick. Die Fliesen wurden im oberen Bereich entfernt, um eine griffige Auflage für das Edelstahlbecken zu schaffen. "Wir hatten im Becken einen immensen Wasserverlust", erklärte Wolf. Vor 37 Jahren wurde das alte Bassin gebaut. In der Vorbereitungsphase für die Badesaison mussten die Bademeister vier Wochen putzen und die Fugen der Fliesen reinigen. Diese Vorbereitungszeit verkürze sich zukünftig, so dass die Gemeinde bei der Saisonöffnung flexibler sei.

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