Bewegungsparcours für alle entsteht im Postgarten
Hopp-Stiftung beginnt Planungen für Anlage mit mehreren Modulen − Unter 127 Bewerbern waren 18 Kommunen erfolgreich
Als eine von 18 Kommunen unter 127 Bewerbern erhält Sinsheim im Postgarten eine von der Dietmar-Hopp-Stiftung finanzierte Sportanlage. Die Planung für den Bewegungsparcours, den jeder nutzen kann, hat begonnen.
Baustein "Die Stadt Sinsheim stellt sich seit ein paar Jahren aktiv den Themen Jung und Alt, Integration von Menschen mit Behinderungen sowie den Herausforderungen durch den demografischen Wandel", sagte Oberbürgermeister Jörg Albrecht anlässlich des Planungsbeginns für die sogenannte "Alla-hopp"-Anlage. "Dieses integrative Projekt ist daher ein weiterer Baustein in unserem Konzept."
Als sichtbares Symbol wurde eine Fahne gehisst, und die Dietmar-Hopp-Stiftung überreichte der Stadt eine so genannte Federbank. Sie soll nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Bewegen einladen und ist eines der wiederkehrenden Elemente der Sportanlagen, die sich an Nutzer jeden Alters und auch an Menschen mit Behinderung richten.
Kostenfrei Mit dem Bau soll im Herbst 2015 begonnen werden. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist im Sommer 2016 geplant. Jede"Alla-hopp"-Anlage besteht aus drei bis vier Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst: einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Bestandteile sind auch ein Kinderspielplatz für Kinder bis sechs Jahre und ein Pavillon, der Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.
Ein naturnaher Spiel- und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter gehört ebenfalls zum Konzept, optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder Biker. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion mit 18 beteiligten Kommunen plant die Dietmar-Hopp-Stiftung 40 Millionen Euro ein.
Die Anlagen sind nach Angaben der Stiftung kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage. red
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare