Stimme+
Eppingen
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Ausstellung des Regierungspräsidiums im Eppinger Schwanen eröffnet

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Rund 2300 Personen arbeiten beim Regierungspräsidium Stuttgart. Was sie genau machen und wie vielfältig ihre Aufgaben sind, beleuchtet eine Ausstellung im Schwanen in Eppingen noch bis zum 10. Juli.

Linda Prier vom Regierungspräsidium Stuttgart erklärt, was es mit den Kleindenkmälern, denen mehrere Tafeln gewidmet sind, auf sich hat.
Foto: Elfi Hofmann
Linda Prier vom Regierungspräsidium Stuttgart erklärt, was es mit den Kleindenkmälern, denen mehrere Tafeln gewidmet sind, auf sich hat. Foto: Elfi Hofmann  Foto: Hofmann, Elfi

Die Arbeit der größten Landesbehörde in Baden-Württemberg, verteilt auf wenige Quadratmeter: Die Ausstellung "Wir bringen alle an einen Tisch" im Eppinger Schwanen über das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart soll zeigen, was die einzelnen Referate leisten und wie eng sie zusammenarbeiten. "Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt", sagt Abteilungspräsident Kurt Mezger bei der Vernissage am Mittwoch.

Alle(s) an einem Tisch

Über zwei Etagen wird bis zum 10. Juli dargelegt, wie vielfältig die Behörde ist. Das beginnt bereits im Erdgeschoss beim namensgebenden lange Besprechungstisch. Ein Sandsack steht für die Abteilung Umwelt, Schnuller und Quietscheente für Gesundheit. Ein Paar ausgetretene Schuhe sollen die im Land lebenden Flüchtlinge symbolisieren. Auf mehreren Tablets werden kurze Filme gezeigt, die einen Einblick in die verschiedenen Berufsbilder des RP geben. Rund 2300 Menschen arbeiten dort.

Eine von ihnen ist Linda Prier, die im obersten Stockwerk das Referat Kleindenkmale vorstellt. Eigentlich sei das nur auf vier Jahre ausgelegt gewesen, sagt die Referentin für Veranstaltungsmanagement. "Daraus sind jetzt 21 Jahre geworden. Aber aus gutem Grund." Schließlich gebe es mehrere tausend Kleindenkmale im Land. Eines davon ist der Grenzsteinweg in Eppingen. Manche Denkmale seinen so klein, dass man sie kaum wahrnehme, so Prier.

Mitarbeiter informieren persönlich über ihre Arbeit

Direkt daneben widmen sich mehrere Tafeln der Städtebauförderung, von der auch Eppingen in den vergangenen Jahren profitiert hat. Der Marktplatz wurde ebenso bedacht wie beispielsweise das Altstadthotel oder der Schwanen selbst. Dort seien bereits vor 100 Jahren alle an einen Tisch gebracht worden, sagt OB Klaus Holaschke, der hofft, dass viele Besucher der Gartenschau auch die Ausstellung des RP besuchen. Dort sollen ausnahmsweise nicht die Beiträge alleine für sich sprechen. "Die Ausstellung lebt auch von Begegnungen und Gesprächen", erklärt Kurt Mezger. Dafür sind täglich Mitarbeiter des RP vor Ort, die als Bürgerreferenten agieren und der Behörde ein authentisches Gesicht verleihen sollen. "Das ist uns besonders wichtig", so Mezger.

Begleitende Veranstaltungen

Darüber hinaus werden verschiedene Veranstaltungen angeboten: eine Quizaktion zum Thema Boden, geführte Touren durch Teile der Ausstellung und durch die Altstadt, Informationen zu Hitzestress, eingeschleppte Krankheiten durch pflanzliche Souvenirs, Eierkennzeichnung oder zur Biodiversität in der Landschaft. Das Ökomobil wird am heutigen Donnerstag sowie am 1. Juli ebenfalls Halt in Eppingen machen.

Geöffnet ist die Ausstellung im Schwanen, der während der Gartenschau den Treffpunkt-Baden-Württemberg beheimatet, täglich von 9 bis 19 Uhr.

 
Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben