Kirchardt schafft sich weitere Mähroboter für Sportplätze an
Die Sportplätze in Kirchardt und Berwangen sollen in naher Zukunft ausschließlich von Mährobotern gemäht werden. Im Gemeinderat wurde am Montag der Kauf von weiteren beschlossen.

Die Sportplätze in Kirchardt sollen bald komplett von Rasenmährobotern gemäht werden. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am Montag einstimmig, weitere fünf Mähroboter zu bestellen. Der Auftrag wird an die Firma Agroa Raiffeisen eG in Eppingen vergeben. Die Bruttogesamtkosten belaufen sich auf rund 28000 Euro.
Bereits 2025 waren für einen Sportplatz in Berwangen zwei Rasenmähroboter angeschafft worden. Mit den Ergebnissen zeigt sich die Verwaltung sehr zufrieden. Die Roboter erzeugten ein befriedigendes Mähbild, heißt es. Gleichzeitig entlasteten sie den Bauhof in seiner Arbeit. Auch die neuen Roboter für die weiteren Sportplätze - konkret den Trainingsplatz beim FC Berwangen und den Spielbetriebsplatz bei der SG Kirchardt - werden von der Marke Husqvarna sein.
SPD-Gemeinderatsmitglied Hartmann: „Wenn es jetzt mit dem Kicken nicht klappt, liegt es nicht am Platz.“
Wie Bauamtsleiter Michael Baumgartner erklärte, handelt es sich um verhältnismäßig kleine Roboter, von denen einer eine Spielfeldhälfte mähen kann. Man benötigt also zwei Roboter pro Platz, in Kirchardt für die große Fläche samt Vorplatz drei. Für den Trainingsplatz bei der SG Kirchardt sollen aktuell keine Mähroboter bestellt werden, da dieses Spielfeld zu einem Kunstrasenspielfeld umgebaut werden soll. Entsprechende Fördergelder wurden bereits beantragt, laut Bürgermeister Gerd Kreiter wartet man hier aber noch auf eine Rückmeldung.
SPD-Gemeinderatsmitglied Joachim Hartmann, der auch Vorsitzender des FC Berwangen ist, zeigte sich begeistert von den bereits eingesetzten Robotern. „Die Plätze liegen einfach anders da“, sagte er. „Wenn es jetzt mit dem Kicken nicht klappt, dann liegt es jedenfalls nicht am Platz.“ Der Vorteil der Mähroboter sei, dass sie bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit eingesetzt werden können und gleichzeitig mulchen.
Eduard Steigerwald (FUW) fragte, ob durch Entlastungen des Bauhofs Personal eingespart werden könne. Bürgermeister Kreiter verneinte das. „Wir können durch die Maßnahme auf eine Aufstockung des Bauhofs verzichten, nicht aber reduzieren.“
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