Stimme+
Denkmalpflege
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Eppinger Heimatfreunde betreuen zweitältestes Haus

  
audio Anhören
Erfolgreich kopiert!

Die Frankeburg, Eppingens zweitältestes Haus, betreiben jetzt die Heimatfreunde. Zuvor hatte sich der Förderverein Raußmühle um den jüngst verstorbenen Frank Dähling um das historische Objekt gekümmert. Wie es mit dem Haus in der Steingasse weitergeht:  

Eng, aber behaglich: In dem alten Fachwerkhaus in der Steingasse 4 können Besucher erleben, wie sich das Wohnen im 15. und 16. Jahrhundert angefühlt hat. Das Foto zeigt das Haus während der Bestandssicherung im Jahr 2018.
Eng, aber behaglich: In dem alten Fachwerkhaus in der Steingasse 4 können Besucher erleben, wie sich das Wohnen im 15. und 16. Jahrhundert angefühlt hat. Das Foto zeigt das Haus während der Bestandssicherung im Jahr 2018.  Foto: Foto/Archiv: Hettich

Das zweitälteste Haus Eppingens ist wieder im Eigentum der Stadt. Die Frankeburg, wie das windschiefe Fachwerkhaus aus dem Jahr 1457 in der Steingasse 4 auch genannt wird, wird künftig von den Eppinger Heimatfreunden betreut. Darüber hat OB Klaus Holaschke am Dienstag im Verwaltungsausschuss informiert. Bisheriger Eigentümer war der Förderverein Raußmühle, der das Objekt 2011 für 100 Euro von der Stadt erworben hatte. Das Objekt wurde anschließend von Vereinsmitgliedern entrümpelt und von der Stadt für 120.000 Euro gesichert.

Wird die Frankeburg in Eppingen auch künftig Besuchern offen stehen?

Der im Juli 2025 verstorbene damalige Vereinsvorsitzende Frank Dähling, gleichzeitig Inhaber der Raußmühle, hatte sich um die historisch plausible Einrichtung des Hauses gekümmert. Der Förderverein wurde dabei vom Restaurator Rainer Scherb beraten. Die Heimatfreunde verpflichten sich, die Frankeburg mindestens sechs Mal im Jahr Publikum zu öffnen. Wie der Vorsitzende der Heimatfreunde, Rainer Ihle, mittelt, werden in Zusammenarbeit mit der Stadtinformation auch Führungen für Besuchergruppen angeboten.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben