Stimme+
Klettern und Bouldern
Hinzugefügt. Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Eppinger DAV mit neuer Wand zum Klettern und Bouldern

   | 
Lesezeit  2 Min
Erfolgreich kopiert!

Bezirksgruppe des Deutschen Alpenvereins (DAV) in Eppingen sind dank neuer Kletterhalle flexibler aufgestellt. Das sind die Neuerungen:

An der neuen Boulderwand im Sportzentrum können sich Kletterfans auch ohne Seil austoben. Eine Fallschutzmatte sorgt für Sicherheit.
Foto: Jörg Kühl
An der neuen Boulderwand im Sportzentrum können sich Kletterfans auch ohne Seil austoben. Eine Fallschutzmatte sorgt für Sicherheit. Foto: Jörg Kühl  Foto: Kühl, Jörg

In der Kletterhalle im Sportzentrum Eppingen herrscht konzentrierte Betriebsamkeit. An der Kletterwand bewegen sich Kinder und Jugendliche auf vertikalen Pfaden, die mit unterschiedlich gefärbten Griffen gekennzeichnet sind, auf und ab. Die Seilschaften bestehen immer aus zwei Personen: Ein Kind klettert von Griff zu Griff an der Wand empor, während ein geschulter Betreuer am Boden das Seil festhält, mit dem der jeweilige Kletterer gesichert ist.

Welche Skills die Eppinger Bezirksgruppe des DAV ihren jungen Mitgliedern vermittelt 

Beim Bouldern gleich nebenan sieht die Anordnung auf den ersten Blick ähnlich aus. Nur geht es hier ohne Seil die Wand empor. Eine dicke Fallschutzmatte bewahrt hier vor Verletzungen, wenn es doch einmal ungeplant bergab geht. Bis auf 5,50 Meter geht es hinauf – für fachkundige Kletterer eher eine Fingerübung. „Wir bringen unseren Mitgliedern hier die technische Basis bei“, berichtet Mike Heppner, Leiter der Bezirksgruppe Eppingen des Deutschen Alpenvereins (DAV). Wer höher hinauskraxeln möchte, könne die 18 Meter hohe Anlage des DAV in Heilbronn nutzen. Die Bezirksgruppe des DAV nutzt die Kletterwände unter anderem montags für die Familiengruppe und mittwochs für die Kletter- und Jugendgruppe.

Wie sich die Eppinger Bezirksgruppe des DAV entwickelt hat

Die Bezirksgruppe Eppingen ist 2009 mit 308 Mitgliedern gegründet worden. Aktuell sind mehr als 1100 Mitglieder in der Bezirksgruppe organisiert. 2010 haben die Vereinsmitglieder ihre erste Kletterwand in Betrieb genommen. Vor einem Jahr ist das „Fun Climb“ in der Waldstraße mit Fördermitteln modernisiert worden. Die Wandmodule haben nun 32 Bohrungen pro Quadratmeter, vorher waren es nur acht. „Das gibt uns viel mehr Flexibilität für die Kletterrouten“, sagt Mike Heppner. Der Verein sei jetzt in der Lage, alle neun Monate neue Aufstiege an den Kletterwänden anzubieten.

Die Umbauten übernehmen Mitglieder, die als Kletterroutenbauer zertifiziert sind. Der neue Boulder-Bereich ist sechs Mal so groß, wie die alte Nische. Der Verein ist mit etwa 40 Kletterern unter 18 Jahren an seiner Kapazitätsgrenze. Grund ist, dass der DAV für die ambitionierten Trainingseinheiten eine Betreuungsquote von eins zu sechs vorsieht.

Diese Veranstaltungen stehe auf der Agenda der Eppinger Kletterer und Boulder

Aktuell verfügt die Bezirksgruppe über fünf Ausbildungsleiter. Die Bezirksgruppe deckt dabei einen überregionalen Bezirk ab, Jungkletterer kommen nicht nur aus Eppingen, sondern auch aus nahen Kommunen wie Schwaigern oder Sulzfeld.

Zu den regelmäßigen Aktivitäten der Eppinger Bezirksgruppe zählen Berg- und Wandertouren. Vom 2. bis 6. Oktober stehen Tagestouren rund um die Lindauer Hütte auf der Vereinsagenda. Am 12. Oktober und am 16. November bietet der frühere Tourenwart Eduard Muckle Wanderungen bei Eschenau und im Strombergmassiv an.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben