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Nach Brand in Eppingen: Wie schützt die Feuerwehr die Altstadt? 

  
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Kürzlich sorgte ein Alarm in der Eppinger Altstadt für einen Großeinsatz. Die Ursache erwies sich am Ende als glimpflich. Mit welchen Mitteln werden die fachwerkgesäumten Altstadtgassen gegen Feuer gesichert?

von Nicole Theuer

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Nach dem Feuerwehreinsatz in der Kaffeerösterei in der Altstadtstraße am Dienstagabend stellt sich die Frage nach dem Brandschutzkonzept. Wie berichtet war im Zyklon der Röstmaschine ein Schwelbrand mit anschließender Rauchentwicklung entstanden. Die Kraichgau Stimme hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt, ob es besondere Maßnahmen für die historische Altstadt gibt.

Brandschutz in Eppingen: Stadt in enger Absprache mit Feuerwehr 

„Die Stadt Eppingen verfolgt das Ziel, Sicherheit und Bestandsschutz in Einklang zu bringen. In enger Abstimmung mit der Feuerwehr und dem Denkmalschutz werden kontinuierlich Maßnahmen geprüft und umgesetzt, um die Sicherheit in den historischen Gebäuden der Altstadt weiter zu gewähren und zu verbessern“, erklärt Vanessa Heitz von der Stabsstelle des Oberbürgermeisters auf Nachfrage.

Deshalb ist die Drehleiter regelmäßig auch ohne Blaulicht in der Altstadt zu sehen

Zur Prävention gehöre auch die regelmäßige Überprüfung bestehender Brandschutzkonzepte. Deshalb sei der ausgemusterte Vorausrüstwagen durch ein Kleineinsatzfahrzeug ersetzt worden. „Dieses Fahrzeug hat speziell für die enge Altstadt die Möglichkeit, schnell und wendig Löschschaum vor Ort zu bringen“, sagt Heitz.

Feuerwehr-Kommandant Thomas Blösch ergänzt: „Wir machen regelmäßig Befahrungen der Altstadt mit der Drehleiter. Das haben wir auch gerade erst gemacht. Allerdings: In den Hof beim Rössle-Areal sind wir nicht reingefahren.“

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