Eppingen erteilt Firma HEP aus Güglingen grünes Licht für Bau von zwei Solarparks
Der Güglinger Spolarpark-Spezialist HEP erhält Baurecht für zwei Freiflächen-PV-Anlagen auf Eppinger Gemarkung. So groß sind die Projekte Zimmerberg und Buckeläcker:

Grünes Licht für zwei der drei geplanten großflächigen Photovoltaikanlagen (PV) auf Eppinger Gemarkung. Die Stadt hatte für die Güglinger Firma HEP vorhabenbezogene Bebauungspläne für das Projekt Zimmerberg nordwestlich des Gewerbegebiets Tiefental und das Projekt Buckeläcker nördlich des Dammhofs erarbeitet. Nun ist das Bebauungsplanverfahren für die beiden Freiflächen-Anlagen abgeschlossen, somit kann mit dem Bau gestartet werden.
Die zehn Hektar große Anlage auf der Gemarkung Zimmerberg entsteht quasi in Sichtweite des zukünftigen Firmensitzes von HEP. Denn die Güglinger Firma hat angekündigt, ihre Adresse in das Eppinger Gewerbegebiet Tiefental zu verlegen. Die Freiflächen-PV-Anlage im Gewann Buckeläcker nördlich des Dammhofs wird mit 30 Hektar drei Mal so groß werden wie die Anlage im Gewann Zimmerberg.
Hier sind Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Eppinger Gemarkung geplant
Beide Anlage werden allerdings getoppt von dem Projekt Hohenstein, das die Bürgerenergiegenossenschaft Kraichgau (BEG) als Bürgersolarpark Eppingen plant.
Insgesamt entstehen auf Eppinger Gemarkung drei neue Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtgröße von 86 Hektar. Auf der Anhöhe zwischen Eppingen und Richen befinden sich die gerade fertig gestellten Umrichterstationen für die drei „Eppinger“ Anlagen sowie für die 45 Hektar große PV-Anlage in Stebbach, die von der Energiegenossenschaft Egis gemeinsam mit MaxSolar erichtet wurde.
Worüber es im Vorfeld eine lebhafte Kontroverse gegeben hat
Der Eppinger Gemeinderat hatte im September 2023 in einer sehr knappen Entscheidung den Grundsatzbeschluss für die drei riesigen PV-Anlagen gefasst. Die Entscheidung war wegen der exzellenten Böden im Vorfeld kontrovers diskutiert worden. Mit den 86 Hektar übertrifft die Stadt die politische Forderung, 0,2 Prozent der Fläche für PV zu nutzen, um ein Vielfaches – wenngleich sich die Quote nicht auf die einzelnen Kommunen bezieht, sondern auf die Gesamtfläche der Planungsregion Heilbronn-Franken. Umgerechnet auf die Fläche Eppingens wären für das politische Flächenziel weniger als 20 Hektar nötig.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare