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Bad Rappenau muss sich nicht an Kosten für Hohenstaufen-Gymnasium beteiligen

  
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„Freudestrahlend“ zur Kenntnis genommen: Bad Rappenau muss sich nicht an den Kosten für eine Sanierung sowie den Cube-Neubau des Hohenstaufen-Gymnasiums in Bad Wimpfen beteiligen. Das wurde im Bad Rappenauer Gemeinderat mitgeteilt.

Einweihung des Cube-Neubaus des Hohenstaufen Gymnasiums in Bad Wimpfen
Einweihung des Cube-Neubaus des Hohenstaufen Gymnasiums in Bad Wimpfen  Foto: Kunz, Christiana

Die Stadt Bad Rappenau wird sich nicht an den Kosten zur Generalsanierung des Hohenstaufen-Gymnasiums (HSG) in Bad Wimpfen beteiligen müssen. In der Sitzung des Bad Rappenauer Gemeinderats am Donnerstag verkündete Hauptamtsleiter Wolfgang Franke einen entsprechenden Beschluss des Gemeinderats in Bad Wimpfen, den das dortige Gremium bereits in seiner Sitzung am 26. Februar getroffen hatte.

Die Förderquote für die Sanierung und den Cube-Neubau des HSG beträgt mehr als 80 Prozent der Gesamtkosten. Daher besteht nach Ansicht des Bad Wimpfener Gemeinderats kein Mitfinanzierungsbedarf mehr seitens umliegender Gemeinden. „Wir nehmen das freudestrahlend zur Kenntnis“, sagte Franke unter Applaus der Gemeinderatsmitglieder, „und schicken weiterhin unsere Schüler in das Gymnasium.“

Ursprünglich hatte der Bad Wimpfener Gemeinderat vorgesehen, aufgrund des sehr hohen Anteils an auswärtigen Schülern und der hohen Kosten der Generalsanierung mit den Städten Bad Rappenau und Heilbronn sowie den Gemeinden Untereisesheim und Siegelsbach öffentlich-rechtliche Vereinbarungen zur Beteiligung an den Kosten für alle drei Bauabschnitte des Gymnasiums zu schließen.

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