Stimme+
Weihnachtsmärkte

Waldenburger Bergweihnacht: Weihnachtsfreuden in pittoresker Kulisse

   | 
Lesezeit  2 Min
audio Anhören
Erfolgreich kopiert!

Die Waldenburger Bergweihnacht erwies sich am Wochenende als Besuchermagnet

Von Renate Väisänen
Die pittoreske Kulisse sowie die Authentizität machen den Waldenburger Weihnachtsmarkt aus, finden Barbara und Felix Greiner aus Schwäbisch Hall.
Die pittoreske Kulisse sowie die Authentizität machen den Waldenburger Weihnachtsmarkt aus, finden Barbara und Felix Greiner aus Schwäbisch Hall.  Foto: Väisänen, Renate

Zwei unterhaltsame Geschichten, die verdächtig nach Weihnachtsmarkt klingen, werden zur Eröffnung des Events erzählt: Die zufällige Begegnung einer Vierjährigen mit dem Weihnachtsmann ist der Inhalt der einen Geschichte, mit welcher Bürgermeister Bernd Herzog am späten Samstagnachmittag die Besucher der Waldenburger Bergweihnacht willkommen heißt. Waldenburgs neues muckelig anmutendes Bushaltestellenhäuschen aus Akazienholz wird ebenfalls thematisiert.

Ein i-Tüpfelchen setzt ein Bläserensemble des Musikvereins (MV) Waldenburg der Veranstaltung am Vorabend zum dritten Adventsonntag auf: Sie umrahmen die Bergweihnacht mit weihnachtlicher Blasmusik, bis die Waldenburger Coverband June auf der Festbühne für Stimmung sorgt.

Waldenburger Bergweihnacht: Dichter Nebel verleiht dem Weihnachtsmarkt eine besondere Mystik

Der dichte Nebel, der sich über den Festplatz gelegt hat, sorgt für eine nahezu unwirkliche Atmosphäre unter dem stattlichen Christbaum zwischen Kirchplatz und Rathaus. Märchenhaft bezeichnet es wohl besser: Vor allem weil zwischen den Marktständen auch der pittoreske Geschenkeladen Schatzkästle zum Erkunden des Interieurs einlädt. Wenn man durch die niedrigen Fenster schaut, wirkt das Geschäft fast wie Christkinds gute Stube.

Wegen des besonderen Flairs der Bergweihnacht kommt auch das Ehepaar Barbara und Felix Greiner gerne nach Waldenburg: „Die Kulisse ist hier richtig heimelig“, schwärmt Barbara Greiner. „Außerdem ist die Bergweihnacht nicht so kommerziell ausgerichtet wie andere Weihnachtsmärkte. Das macht sie so authentisch“, ergänzt die Schwäbisch Hallerin.

Während die Allerkleinsten unter den Besuchern mit strahlenden Augen den Weihnachtsbaum bestaunen, machen sich andere auf die Suche nach letzten Geschenken und Dekorationen für das bevorstehende Fest. Beate Vajuso ist im Laden Schatzkästle fündig geworden. Endlich hat sie transparente Christbaumkugeln nach ihrem Geschmack gefunden. Selbstgestrickte Strümpfe und verschiedene Glückwunschkarten für den Gabentisch bieten dagegen Marianne Wütrich und Yvonne Hunziker an ihrem Marktstand feil. Häkeltiere, funkelnde Deko-Sterne oder Weihnachtswichtel in allen Variationen haben Ute Nied und Michaela Ledwig in ihrem Sortiment.

Waldenburger Bergweihnacht: Partnerstädte bringen exotische Kulinarik nach Hohenlohe

Auch kulinarisch hat die Bergweihnacht einiges zu bieten: Neben anderen Leckereien wie die „geile rote Wurst“ hat der Stand des MV Waldenburg auch Liköre mit winterlichem Geschmack und Sahnehäubchen im Angebot. Schnitzel-Burger und Kartoffelecken gibt es dagegen bei der Jugendfeuerwehr. Eine echte sächsische Rostbratwurst am Stand der gleichnamigen Partnerstadt Waldenburg aus dem Freistaat Sachsen ist jedoch ein absolutes Muss: „Die ist auf der Bergweihnacht Pflicht“, heißt es unter Kennern. Aber auch Bergweihnacht-Neulinge schwärmen für die Spezialität: „Sie war wunderbar gut“, lautet das Urteil von Gisela Leihbrecht aus Sulzbach an der Murr.

Das andere Pendant zum Bergstädtchen, die Schweizer Gemeinde Waldenburg im Kanton Basel, trumpft dagegen mit einer Auswahl an köstlichem Käse auf. Eine gute Gelegenheit für Verena Leidig-Brönner sich bei Walter Bürgin und Erich Fritz für das Weihnachtsfest mit Raclette-Käse einzudecken. Doris Wurst kann vor allem die Sorte „Schlossberger Käse“ empfehlen. „Der schmeckt super gut“, weiß die hiesige Waldenburgerin.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben