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Tödlicher Unfall auf B19 zwischen Kupferzell und Gaisbach – Strecke zeitweise voll gesperrt

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Ein schwerer Unfall mit tödlichem Ausgang hat sich auf der B19 zwischen Kupferzell und Künzelsau-Gaisbach ereignet. Die Bundesstraße war am Montag gesperrt. Vier Fahrzeuge sind beteiligt.

Die B19 ist nach dem Unfall gesperrt worden. Auch zwei Rettungshubschrauber sind zwischen Künzelsau-Gaisbach und Kupferzell im Einsatz gewesen.
Die B19 ist nach dem Unfall gesperrt worden. Auch zwei Rettungshubschrauber sind zwischen Künzelsau-Gaisbach und Kupferzell im Einsatz gewesen.  Foto: Heike Kinkopf

Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich am Montagmittag gegen 13 Uhr auf der B19 zwischen Kupferzell und Künzelsau-Gaisbach ereignet. Ein 55 Jahre alter Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Drei weitere Menschen wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei geriet eine in Richtung Künzelsau fahrende 46-Jährige mit ihrem Opel Astra aus bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Opel mit einem entgegenkommenden VW Golf.

Tödlicher Verkehrsunfall auf B19 zwischen Kupferzell und Künzelsau-Gaisbach – Rettungshubschrauber vor Ort

Der Golf-Fahrer wurde bei dem Zusammenprall so stark verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag. Sein 17-jähriger Beifahrer wurde aufgrund seiner Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die 46-jährige Opel-Fahrerin kam ebenfalls mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.


Eine hinter dem Golf fahrende 39-Jährige wurde mit ihrem VW Transporter ebenso in den Unfall verwickelt und kam nach Angaben der Polizei mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankhaus. Die Insassen eines durch herumfliegende Trümmerteile beschädigten BMW blieben unverletzt.

Feuerwehr-Einsatz bei tödlichem Unfall zwischen Kupferzell und Künzelsau-Gaisbach auf B19

Die Feuerwehr Künzelsau und die Abteilung Gaisbach waren mit etwa 35 Einsatzkräften vor Ort. Nach Angaben des Kommandanten Thomas Böhret befreiten Feuerwehrleute die Unfallbeteiligten aus ihren Fahrzeugen. 

Außerdem schafften sie einen Zugang zum verunglückten und demolierten VW Golf. Der Insasse sei beim Eintreffen der Helfer bereits tot gewesen, sagte Böhret. Die Feuerwehr half, den Leichnam aus dem Golf zu bergen.

Die Fahrerin des Transporters stand nach Angaben des Kommandanten unter Schock. Sie habe ihr Fahrzeug selbstständig verlassen. Die Ersthelfer und Einsatzkräfte wurden von Notfallseelsorgern betreut, sagte DRK-Rettungsdienstleiter Jörg Hochwald. Die B19 blieb während der Unfallaufnahme in beide Richtungen komplett gesperrt. Ein Sprecher der Polizei vermutet, dass die Strecke zwischen 18 und 18:30 Uhr freigegeben werden könnte.

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