Rettungshubschrauber im Einsatz
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Zwei Tote nach A6-Unfall bei Bretzfeld – Frauen waren wohl nicht angeschnallt

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Auf der A6 bei Bretzfeld ist ein Mercedes von der Straße abgekommen. Zwei Menschen sind nach dem Unfall tot, weitere Personen wurden schwer verletzt. Auf der Strecke in Richtung Nürnberg gab es dadurch eine Vollsperrung.


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Zu einem schweren Unfall ist es am Sonntagmorgen gegen 6.20 Uhr auf der Autobahn A6 bei Bretzfeld gekommen. Zwei Menschen sterben, vier weitere werden zum Teil schwer verletzt. Zwei Rettungshubschrauber sind im Einsatz, um die Verletzten in Krankenhäuser zu bringen. Der Unfall ereignete sich in etwa auf Höhe der Abfahrt Bretzfeld in Fahrtrichtung Nürnberg. Die Autobahn war zeitweise voll gesperrt.

 Zwei Tote auf Autobahn bei Bretzfeld – zeitweise Vollsperrung nach A6-Unfall

Nach bisherigem Kenntnisstand war ein roter Mercedes GLE gegen 6.20 Uhr auf der A6 in Fahrtrichtung Nürnberg auf der linken Spur mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 85-jähriger Fahrer eines schwarzen Mercedes-Benz GLE 400 den rechten der beiden Fahrstreifen und scherte nach links aus, um einen vor ihm fahrenden Lastwagen zu überholen.

Bei dem Unfall starben zwei Menschen, weitere wurden schwer verletzt.
Bei dem Unfall starben zwei Menschen, weitere wurden schwer verletzt.  Foto: Yvonne Tscherwitschke

Der von hinten heranfahrende 43-jährige Fahrer eines roten Mercedes-Benz GLE 450 kam daraufhin ins Schleudern und folglich nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei überschlug sich das Auto mehrfach und kam auf einem angrenzenden Acker zum Liegen.

Tote und Schwerverletzte nach A6-Unfall: Beteiligte teils nicht angeschnallt

Der 85-Jährige und seine 79-jährige Beifahrerin blieben bei dem Unfall unverletzt. Die 38-jährige Beifahrerin des roten Mercedes-Benz GLE und ihr 43 Jahre alter Fahrer, die beide angegurtet waren, wurden mit zwei Rettungswagen verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Im Fond dieses Siebensitzers befanden sich vier weitere Mitfahrerinnen, die nach derzeitigem Kenntnisstand alle nicht ordnungsgemäß angegurtet waren.

So auch die beiden Frauen im Alter von 31 und 42 Jahren, die nach erfolgloser Reanimation noch am Unfallort ihren Verletzungen erlegen waren, sowie die zwei schwerstverletzten Frauen im Alter von 21 und 46 Jahren. Sie wurden von zwei Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken geflogen wurden.

Tödlicher A6-Unfall bei Bretzfeld: Rettungshubschrauber und etliche Kräfte im Einsatz

Neben der Polizei waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz sowie zwei Rettungshubschrauber. Aus Neckarsulm und Weinsberg war die Feuerwehr mit je 20 Mann und zehn Fahrzeugen am Unfallort, außerdem das Rote Kreuz und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Auch für die notfallpsychologische Betreuung der Unfallbeteiligten und Helfer waren Einsatzkräfte vor Ort.

Auf der A6 landen nach dem schweren Unfall zwei Rettungshubschrauber. Zwei schwer verletzte Frauen wurden so in Krankenhäuser gebracht.
Auf der A6 landen nach dem schweren Unfall zwei Rettungshubschrauber. Zwei schwer verletzte Frauen wurden so in Krankenhäuser gebracht.  Foto: Yvonne Tscherwitschke

Die Feuerwehr unterstützte bei der Bergung der Verletzten in dem unwegsamen Gelände. Das verunfallte Auto war erst mindestens 50 Meter von der Autobahn entfernt zum Liegen gekommen, dazwischen war sowohl eine Böschung wie ein Graben.

Laut Polizeibericht war die Vollsperrung ab 10 Uhr wieder aufgehoben. Es habe örtliche Umleitungen gegeben. Um den Unfallhergang zu klären, werde ein Gutachter hinzugezogen. Zudem setzt die Polizei auf Zeugen. Diese können sich an den Verkehrsdienst Weinsberg unter 07134/5130 wenden.

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