Touristischer Norden mit Hohenlohe und Heilbronner Land zeigt erstmals gemeinsam Flagge
Sechs Ferienregionen präsentieren vier Urlaubswelten. Die Fläche des Gemeinschaftsstands ist größer, aber nicht teurer geworden. Für die Besucher gibt es ein tägliches Gewinnspiel. Ein Aktionstag am 21. Januar soll Einheimische nach Stuttgart locken.

Die sechs Tourismusregionen im Norden Baden-Württembergs präsentieren sich auf der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit CMT erstmals gemeinsam. Das sind Hohenlohe, Heilbronner Land, Liebliches Taubertal, Kraichgau-Stromberg, Odenwald und Rhein-Neckar. Der Stand firmiert unter der neuen touristischen Dachmarke „Im Süden ganz oben“ und will den Besuchern die Einheit und Vielfalt dieser Urlaubsdestination näher bringen, die jetzt zusammenhängend gedacht und vermarktet wird von der Tourimia Tourismus GmbH.
Von Radfahren bis Camping: Vier große Urlaubswelten stehen im Vordergrund
Die regionalen Marken bleiben erhalten, sollen nun aber als Ganzes unter einem neuen Slogan und Management viel mehr Schlagkraft entwickeln. Vier große Urlaubswelten stehen dabei im Vordergrund: Radfahren, Wein und Genuss, Reisemobil und Camping, Wandern und Entdecken. Vier Themeninseln wurden dafür konzipiert.
Der Gemeinschaftsstand misst 380 Quadratmeter und besteht aus Themeninseln
Die CMT in Stuttgart öffnet ihre Tore am Samstag, 17. Januar, und dauert bis Sonntag, 25. Januar. Der Gemeinschaftsstand aller vereinten touristischen „Nordländer“ ist in Halle 6, wo ganz Baden-Württemberg Flagge zeigt. Er misst 380 Quadratmeter und ist damit 80 Quadratmeter größer als ursprünglich geplant. Ist er damit auch teurer geworden? „Nein“, sagt Bernhard Mosandl, Geschäftsführer der Tourimia Tourismus GmbH. „Wir haben nicht die volle Fläche bezahlen müssen, die Messe Stuttgart ist uns da sehr gut entgegengekommen.“ Denn: Die Kosten für den Messe-Auftritt waren von Beginn an gedeckelt. So hatten es die sieben Gesellschafter mit Mosandl vereinbart.
Lohnt sich der Messeauftritt? „Wir haben das sehr wirtschaftlich hinbekommen“
„Wir haben das sehr wirtschaftlich hinbekommen“, freut sich der Geschäftsführer angesichts des doch „sehr großen“ Gemeinschaftsstands. Hintergrund: Die CMT bleibt zwar ein bedeutendes Schaufenster für Urlaube in nah und fern, hat im Vergleich zu früher allerdings an Strahlkraft verloren, was auch innerhalb der beteiligten Touristikgemeinschaften immer wieder zu Unstimmigkeiten führte. Die einen setzten weiter auf diese Fachmesse, die anderen zweifelten zusehends, ob Aufwand und Ertrag noch in einem vertretbaren Verhältnis stehen. Mit diesem Auftritt „könnten jetzt alle leben“, sagt Mosandl. Sowohl die politische Spitze der Gesellschafter, also die Landräte, als auch die Chefs der einzelnen Touristikgemeinschaften (TG) seien „in jeden Schritt einbezogen“ worden.
Kosten für Messestand fast vollständig durch Fördermittel gedeckt
Dabei machte sich die neue Einheit bereits bezahlt. Denn: „Die Kosten für den gesamten Messestand konnten fast vollständig über Fördermittel des Landes finanziert werden“, so Mosandl. „Sehr geholfen hat uns auch die Refinanzierung der 32 Unteraussteller. Außerdem war jede einzelne TG mit einem kleinen Beitrag beteiligt.“ Zwölf „Genusspartner“ runden den Auftritt ab.
Für dem CMT-Auftritt 2026 gibt es sogar einen eigenen Werbe-Song
„Für die Besucher gibt es jeden Tag um 14 Uhr ein Gewinnspiel mit Live-Verlosung“, so Mosandl. „Eigens für die CMT haben wir einen Werbe-Song kreieren lassen.“ Die Einwohner der sechs Ferienregionen haben am Mittwoch, 21. Januar, die Gelegenheit, den Messestand zu begutachten: beim Aktionstag „Im Süden ganz oben“. Dort erhalten sie ein Geschenk und einen Willkommenstrunk. Neun Busunternehmen chartern Sonderbusse. Nur die Fahrten müssen bezahlt werden, der Messeeintritt ist frei.
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