Schwertransporter steht seit Tagen auf A6-Rastplatz – und womöglich noch länger
Für einen Schwertransporter auf dem A6-Rastplatz Reußenberg bei Kirchberg/Jagst gilt: Weiterfahrt untersagt. Warum dieser Zustand noch länger andauern könnte.
Ein Dauerparker steht auf dem Parkplatz Reußenberg bei Kirchberg/Jagst an der A6 – allerdings unfreiwillig. „Weiterfahrt untersagt“, heißt es für den Schwertransporter – und das seit Tagen. Was ist passiert?
Schwertransporter muss rückwärts zu Rastplatz fahren: A6 stundenlang gesperrt
Laut einer Polizeimitteilung war der Schwertransport am Montagmorgen, 23. März, gegen 3:15 Uhr in Richtung Heilbronn unterwegs, als der Fahrer im Bereich einer Baustelle bemerkte, dass er eine Brücke nicht passieren kann. Bei der Fracht handelt es sich nach Polizeiangaben um eine Aluminiumpresse mit übermäßiger Höhe.

Der Fahrer stellte das Gefährt auf dem Standstreifen ab. Die Polizei stellte fest, dass die notwendige Sondergenehmigung nicht vorliegt. Laut Polizeisprecher Jonas Ilg wurde der Schwertransporter rückwärts fahrend – die A6 war dafür stundenlang gesperrt – zum Rastplatz Reußenberg geleitet. Dort steht er am Donnerstagnachmittag, 2. April, noch immer – und womöglich noch für längere Zeit.
Schwertransporter steht seit Tagen auf A6-Rastplatz in Hohenlohe
Das Fahrzeug ist laut Ilg gegen Wegfahren gesichert. „Das Unternehmen ist jetzt in der Pflicht“, sagt der Polizeisprecher. „Das Fahrzeug wird erst wieder freigegeben, wenn entsprechende Genehmigungen vorliegen.“ Denn aufgrund der Maße könne eine Gefährdung des Straßenverkehrs nicht ausgeschlossen werden.
In der Regel läuft es bei Schwertransporten laut Ilg so ab, dass Genehmigungen bei Landratsämtern beantragt werden. Dann wird eine Route geplant, „auf der keine Hindernisse auf der Fahrbahn sind, die den Transport beeinträchtigen“. Die Fahrzeuge müssen zudem technische Voraussetzungen erfüllen, um spezielle Lasten transportieren zu dürfen – dieser Nachweis war im A6-Fall abgelaufen.
So steht der Schwertransport nun weiter am Rastplatz Reußenberg. Wie lange das nun konkret andauern kann? Ilg erinnert sich jedenfalls an Fälle, in denen es sich um mehrere Monate handelte.
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