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Rebenglühen in Bretzfeld: Beste Bedingungen zum Start am Lindelberg

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Die letzten Sonnenstrahlen sorgen für eine ganz besondere Stimmung zur Eröffnung des siebten Rebenglühens am Bretzfelder Lindelberg. Warum nicht nur die Bretzfelder Weingüter, sondern die ganze Region für dieses ganz besondere Event glühen.


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Die letzten Sonnenstrahlen tauchen den Aussichtspunkt vom Lindelberg in ein ganz besonderes Licht. Die Menschen, die schon vor der Eröffnung den steilen Weg erklommen haben, halten ihre Weingläser gegen den Horizont, machen erste Bilder. „Die ganze Region brennt für den Wein“, stellt Bürgermeister Martin Piott beim Blick in die Menge fest.

Landwirtschaftsminister Peter Hauk ist schon zum zweiten Mal Gast in den Bretzfelder Weinbergen. Das ist für Piott Bestätigung, dass sich auch die Menschen von weit her mit dem Rebenglühen-Virus anstecken lassen. „Und ich bin sicher, er kommt auch ein drittes Mal“, sagt Piott. Beim anschließenden Rundgang mit Kommunalpolitikern, Wahlkämpfern, Weinhoheiten und Winzern tut der Rathauschef alles dafür, dass die Veranstaltung in bester Erinnerung bleibt.


Auch die Wengerter an den Ständen demonstrieren ihre Gastfreundschaft. Michael Borth bringt den Besuchern die Burger, die sein Obergrillmeister Steven Beyer gerade frisch zwischen Brötchen gepackt hat, höchstpersönlich vorbei.

Rebenglühen in Bretzfeld: Magische Weinwanderung und Lichter am Lindelberg erleben

Je dunkler - und kälter - es wird, desto mystischer wird die Stimmung: Die Rauchschwaden der Schwedenfeuer und der Feuerkörbe ziehen durchs Tal. Leuchtobjekte säumen den über vier Kilometer langen Rundkurs. Wie im Märchenwald fühlen sich die Besucher auf dem oberen Weg entlang des bunten Waldrandes.

Zum Sonnenuntergang wird das siebte Rebenglühen eröffnet. Doch so richtig magisch wird es bei völliger Dunkelheit.
Zum Sonnenuntergang wird das siebte Rebenglühen eröffnet. Doch so richtig magisch wird es bei völliger Dunkelheit.  Foto: Yvonne Tscherwitschke

Selbst Hunde und Menschen tragen ihren Anteil zum Lichtspektakel bei. Hier tanzen blaue und grüne Lichter am Boden, die ein Besucher mit einem Licht an seinem Rucksack erzeugt. Andere haben Leuchtbänder um Hals und Arme oder gar ganze Lichterketten um den Körper gewickelt. Die Hunde Mailo und Aaron sind - obwohl sehr klein - dank ihrer rot und blau leuchtenden Halsbänder nicht zu übersehen.

Foto-Stopps beim Rebenglühen

An ganz besonders schönen Stellen machen die Menschen Halt. Fotografieren die lodernden Flammen vor dem klaren Himmel, versuchen schöne Blicke auf das gesamte Panorama zu bekommen, nutzen die neue Fotowand ganz oben oder stellen sich in Gruppen vor dem Rebenglühen-Schriftzug auf. Das geht am Eröffnungsabend noch ganz gut. Die Menschen warten, bis die Bilder gemacht sind. Doch in den nächsten Tagen erwarten die Veranstalter noch deutlich mehr Menschen. Dann dürfte der Ochs, der sich am Stand der Weiblers nahe des großen Parkplatzes dreht, noch schneller nur noch Knochen sein: 280 Kilo waren eingespannt.

280 Kilogramm Ochs haben sich am Eröffnungsabend auf dem Spieß am Stand von Weiblers gedreht. Am späten Abend waren nur noch 80 Kilo Fleisch an den Rippen.
280 Kilogramm Ochs haben sich am Eröffnungsabend auf dem Spieß am Stand von Weiblers gedreht. Am späten Abend waren nur noch 80 Kilo Fleisch an den Rippen.  Foto: Yvonne Tscherwitschke

Noch vor Ende der Veranstaltungen fehlen bereits 200 Kilo. „Wir brauchen jeden Abend einen Ochsen“, erklärt der Mann am Grill, während Konrad Weibler weitgereisten Gästen auf Englisch das Konzept des Rebenglühens erklärt. Das könnte stark verkürzt lauten: Guter Wein, nette Menschen, viel Gastfreundschaft und noch mehr Magie.

 

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