Qualvoll verendet

Pudel und Terrier sterben durch Köder bei Bretzfeld – Gift in Wurst versteckt

  
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Nach einer Gassi-Runde zwischen Obersulm-Eschenau und Bretzfeld-Waldbach sind Mitte März zwei Hunde qualvoll verendet. Ermittlungen haben ergeben: Der Pudel und der Terrier sind durch Giftköder gestorben. 


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In einem Waldstück zwischen Obersulm-Eschenau und Bretzfeld-Waldbach hat ein Unbekannter Giftköder ausgelegt. Zwei Hunde sind Mitte März qualvoll verendet, wie die Heilbronner Stimme berichtete. Die beiden toten Tiere und die aufgefundenen Köder sind von der Polizei untersucht worden. Jetzt steht fest, welches Gift für den Tod der Tiere verantwortlich war. 

Zwei Hunde sterben durch Giftköder mit Insektizid zwischen Eschenau und Waldbach 

Die Analysen haben ergeben, dass der Köder mit E605, einem seit 2002 in der EU verbotenen Insektizid, vergiftet war. Dies führte zum Tod der beiden Hunde. Die Polizeihundeführerstaffel Offenau hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an – der Täter ist bislang noch unbekannt. 

Was ist passiert? Aufgrund eines Giftköders starben am 12. März zwei Hunde im Bereich Bretzfeld. Mehrere Frauen gingen gegen 18 Uhr mit ihren Hunden zwischen Bretzfeld-Waldbach und Obersulm-Eschenau spazieren. Im Bereich einer Streuobstwiese lag ein umgefallener, vermoderter Baum, zu dem mehrere der Hunde liefen. Dort hatte ein Unbekannter einen Giftköder versteckt.

Vermutlich fraßen zwei der Tiere von dem Köder, der aus Fleisch und Wurststücken bestand. Als eine der Hundebesitzerinnen mit ihrem Terrier kurz darauf zu Hause ankam, zeigte das Tier Vergiftungsanzeichen. Es verstarb wenig später auf dem Weg in eine Tierklinik. Auch ein Pudel zeigte ähnliche Reaktionen und verstarb nach der medizinischen Versorgung in der Nacht. 

Die Tiere sollen Schaum gespuckt haben. „Man konnte es kaum mit ansehen, welch schlimmes Leid die Tiere durchlebt haben“, berichtet eine Zeugin gegenüber der Heilbronner Stimme. Die Gassi-Gänger meldeten den Fall der Polizei.

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