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Trotz Annäherungsverbot
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Mutmaßliche Vergewaltigung in Öhringen – wer hat den Übergriff beobachtet?

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Ein Mann soll eine Frau mit einem Messer bedroht und anschließend missbraucht haben. Die Polizei sucht nun Personen, die am Tatnachmittag in Pfedelbach oder Öhringen etwas beobachtet haben.


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Die Kriminalpolizei Künzelsau sucht Zeugen einer mutmaßlichen Vergewaltigung in Öhringen am Dienstagnachmittag, 1. Juli. Nach Angaben der Polizei fuhr eine Frau in ihrem Auto gegen 14.30 Uhr in Pfedelbach auf der Öhringer Straße. An der Kreuzung mit Allmendstraße und Otto-Rettenmaier-Straße soll sie von einem Mann angehalten worden sein, den sie kannte. „Es bestand ein gerichtliches Annäherungsverbot“, sagte Polizeisprecher Marcel Dominke. Was zu dem Verbot führte, sei Gegenstand der Ermittlungen.

Frau in Pfedelbach bedroht, dann geht die Fahrt nach Öhringen zur Spitalkirche 

An der Kreuzung in Pfedelbach soll der Mann mit den Fäusten auf die Motorhaube des Autos der Frau eingeschlagen haben, dann soll er sie mit einem Messer bedroht haben. Wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung schreibt, soll er die Frau aufgefordert haben, zu ihm in seinen Wagen zu steigen, einen schwarzen Peugeot 308 mit Heilbronner Kennzeichen. Das soll die Frau getan haben. Die beiden fuhren der Polizei zufolge nach Öhringen und dort im Stadtgebiet umher. Auf einem Parkplatz an der Spitalkirche habe die Frau den Mann überredet anzuhalten. Nach einer kurzen Unterhaltung soll der Mann die Frau vergewaltigt haben, obwohl diese sich gegen ihren Peiniger gewehrt und laut geschrien haben soll.

Eine Frau gibt an, in Öhringen von einem ihr bekannten Mann vergewaltigt worden zu sein.
Eine Frau gibt an, in Öhringen von einem ihr bekannten Mann vergewaltigt worden zu sein.  Foto: dpa

Vergewaltigungsvorwurf: Polizei sucht mögliche Zeugen der Vorkommnisse

Der Bereich um die Spitalkirche in Öhringen und die Kreuzung in Pfedelbach seien tagsüber belebte Gegenden, meint Dominke. Die Polizei geht davon aus, dass unabhängige Zeugen an den jeweiligen Orten Beobachtungen gemacht haben könnten. Die Vorkommnisse könnten anderen aufgefallen sein. Die Identifizierung des Tatverdächtigen steht nicht im Mittelpunkt der Ermittlungen, um wen es sich handelt, ist der Polizei bekannt. Eine Vergewaltigung sei eine schwerwiegende Anschuldigung. Aufgabe der Polizei sei es, Belastendes, aber auch Entlastendes zu suchen.

Zeugenhinweise nimmt die Kripo Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 entgegen.

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