Polizeiaufgebot in Forchtenberger Arztpraxis – das ist der Grund
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine Forchtenberger Arztpraxis. Es geht um möglichen Betrug. Wurden dort nicht erbrachte ärztliche Leistungen abgerechnet? Die Polizei war vor Ort.
Für große Aufregung sorgte am Dienstagvormittag ein Polizeieinsatz in der Gemeinschaftspraxis in Forchtenberg. Nutzer berichteten in den sozialen Medien von einem „massiven Aufgebot“ von Ermittlern, auch die Kriminalpolizei soll vor Ort gewesen sein. Jetzt bestätigt die Staatsanwaltschaft auf Stimme-Nachfrage Ermittlungen gegen die Praxis. Es geht um den Verdacht von Abrechnungsbetrug.
Polizeiaufgebot in Forchtenberger Arztpraxis – Verdacht auf Abrechnungsbetrug
Die Staatsanwaltschaft Heilbronn ermittelt gegen eine Forchtenberger Arztpraxis. Es besteht der Verdacht des Computerbetrugs im Zusammenhang mit der Abrechnung möglicherweise tatsächlich nicht erbrachter ärztlicher Leistungen. Das erklärt Mareike Hafendörfer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Heilbronn auf Stimme-Nachfrage.
In diesem Zusammenhang seien ein Privathaus und eine Gemeinschaftspraxis in Forchtenberg durchsucht worden. Die Auswertung sichergestellter Beweismittel dauert an, erklärt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
Betrug in Forchtenberger Arztpraxis? Staatsanwaltschaft ermittelt
Am Dienstag, den 25. Februar, war bekannt geworden, dass es am frühen Morgen einen Polizeieinsatz bei der Forchtenberger Gemeinschaftspraxis gegeben hatte. In den sozialen Medien war von einem „massiven Polizeiaufgebot“ die Rede. Vor Ort soll auch Kriminalpolizei gewesen sein. Die Polizei Heilbronn bestätigte einen Einsatz, verwies aber auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.
Forchtenbergs Bürgermeister Michael Foss sagt auf Stimme-Nachfrage, er habe von Mitarbeitern am Vormittag von dem Polizeieinsatz erfahren, ohne aber nähere Hintergründe zu kennen.
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