Stimme+
Hohenlohe-Gymnasium Öhringen
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

60 Jahre nach dem Abitur: Staunen über Schule heute

   | 
Lesezeit  1 Min
audio Anhören
Erfolgreich kopiert!

Die Ehemaligen staunen nicht schlecht: Viel hat sich die vergangenen 60 Jahre in ihrer alten Schule, dem Hohenlohe-Gymnasium verändert. Ein kurzer Blick auf ein Klassentreffen der seltenen Art.

Wiedersehen nach 60 Jahren: Ehemalige des Geburtsjahrgangs 1946 haben sich am Hohenlohe-Gymnasium Öhringen getroffen.
Wiedersehen nach 60 Jahren: Ehemalige des Geburtsjahrgangs 1946 haben sich am Hohenlohe-Gymnasium Öhringen getroffen.  Foto: Tscherwitschke, Yvonne

An der Anmeldung stehen junge Eltern Schlange. Sie wollen ihre Kinder für die fünfte Klasse am Hohenlohe-Gymnasium anmelden. An ihnen vorbei gehen an diesem Nachmittag rund 20 grau- und weißhaarige Menschen, teils mit Rollatoren und Gehhilfen. Sie standen mit ihren Eltern vor mehr als 70 Jahren vor der Schulsekretärin. Vor 60 Jahren haben die Schüler des Geburtsjahrgangs 1946 ihr Abitur am Hohenlohe-Gymnasium Öhringen (HGÖ) gemacht.

Ehemalige vom Hohenlohe-Gymnasium

Klassentreffen nach 60 Jahren. Das ist selten, weiß Schulleiter Frank Schuhmacher. An seiner Seite begrüßt an diesem Nachmittag Öhringens Oberbürgermeister Patrick Wegener die Gäste. Auch er ist ein HGÖler. Einige Jahre war er Schülersprecher.

Viel hat sich in den sechs Jahrzehnten verändert. Das zeigt der Film vom Neu- und Erweiterungsbau deutlich. Beim Blick auf die alte Aula und den Altbau werden Erinnerungen wach bei den Gästen. „Wir haben immer Schwammschlachten gemacht“, erinnert sich Hans Hobl. Er erzählt aber auch von inspirierenden Lehrern, dem Reinhold Rau und Erwin Enderle, Schlick genannt. So inspirierend, dass er selbst Lehramt studiert hat, wie übrigens ein halbes Dutzend weiterer seiner anwesenden Klassen- und Stufenkameraden.

Ehemalige bekommen Führungen durch ihre alte Schule

Auch Ursula Müller (80), die mit ihrem Hund Gipsy oft in Öhringen zu sehen ist, wurde Lehrerin, hat unter anderem eine Klinikschule für kranke Kinder in Ulm aufgebaut. Sie hatte damals einen denkbar kurzen Weg in die Schule: Bis vor vier Jahren habe ihre Mutter in dem Haus gegenüber gewohnt, berichtet Ursula Müller, die nun ebenfalls wieder in der Großen Kreisstadt lebt.

Organisiert hat das Treffen die 60-Jährige Brigitte Lutz-Höhn. „Mit einer Stadtführung durch Fritz Offenhäuser“, berichtet sie vom Programm des Tages. Dem Rundgang durch die Stadt schließt sich ein weiterer durch den Schulneubau an. Dabei gibt es viel zu sehen und zu staunen, verspricht Frank Schuhmacher.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben