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Beim Bürgerempfang 2026 in Öhringen
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Aufbruch spürbar

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Visionen statt Powerpointfolien. Beim Bürgerempfang „Begegnungen 2026“ in der Öhringer Kultura wurde sichtbar, was in exakt einem Jahr in der Großen Kreisstadt passiert ist, findet unsere Autorin.

Volles Haus: Sternsinger und OB Patrick Wegener haben einen großen Teil der Stadtgesellschaft hinter sich.
Volles Haus: Sternsinger und OB Patrick Wegener haben einen großen Teil der Stadtgesellschaft hinter sich.  Foto: Tscherwitschke, Yvonne

Garderobieren und Kellner haben eines gemeinsam: Sie bemerken und hören alles. So nimmt es kein Wunder, dass eine der Garderobendamen am Ende des Öhringer Bürgerempfangs, als das letzte Dutzend Gäste seine Mäntel in Empfang nimmt, sagt: „Das war heute ganz anders als die Jahre zuvor. Man hat das Gefühl, der neue OB nimmt alle mit.“Dieses – zugegebenermaßen unfreiwillig belauschte – Gespräch bringt in zwei Sätzen auf den Punkt, was an vielen Tischchen Thema war: Der Aufbruch ist spürbar. In der Stadt. Im Rathaus. Nicht allein die Pläne vom Bahnhofsareal, wie es einmal werden könnte, machen Lust auf Neues. Es ist der wertschätzende Ton, der achtsame und dankbare Blick auf die Stadt und die Menschen, die in ihr leben, der die Menschen darauf vertrauen lässt, dass im Zusammenspiel von Verwaltung und Gemeinderat gute Lösungen für die aktuellen Herausforderungen gefunden werden. Kreative Ideen, konstruktive Diskussionen.

OB Wegener will die Menschen mitnehmen

Zuhören. Das sei wichtig, betont OB Patrick Wegener in seiner Rede beim Bürgerempfang immer wieder. Vertrauen auch. Beides lebt Patrick Wegener, attestieren ihm die Menschen, die an Dreikönig 2026 in die Kultura gekommen sind. Und die sich daran erinnern, dass exakt an diesem Tag vor einem Jahr der OB-Wahlkampf begonnen hat, als Amtsinhaber Thilo Michler verkündete, ein drittes Mal kandidieren zu wollen.Zwei Drittel der Wähler haben am 13. Juli dann aber für Aufbruch votiert. Den Weg hin zu einem modernen Öhringen, einer lebendigen, lebenswerten Stadt, kann ein Oberbürgermeister allein nicht bauen. Er kann ihn ebnen, zeigen, wohin er führen könnte. Mitbauen dürfen und müssen allerdings alle. Aber, um es mit der Garderobendame zu sagen: „Man hat das Gefühl, der neue OB nimmt alle mit.“ Es sollte also gelingenIhre Meinung?yvonne.tscherwitschke@stimme-mediengruppe.de

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