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Wochenlanger Ärger mit der Briefzustellung in Neuenstein – Post nennt Grund

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Christine Koch aus Neuenstein beklagt, dass ihr über einen Zeitraum von mehreren Wochen keine Briefe zugestellt worden. Inzwischen sei das Problem aber behoben, heißt es seitens der Post.


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Christine Koch aus Neuenstein konnte es sich nicht erklären. Von einem Tag auf den anderen sei ihr Ende Oktober plötzlich keine Post mehr zugestellt worden. Inzwischen sei das Problem aber behoben, heißt es seitens der Post. Das bestätigt auch Christine Koch.

Post nennt Gründe für Probleme bei Postzustellung in Neuenstein

Auf der Zustelltour der Reklamantin sei ein neuer Mitarbeiter eingesetzt, erklärt Marc Mombauer, Sprecher der Deutschen Post. „Erfahrungsgemäß dauert es ein wenig, bis neue Mitarbeitende in der Qualität ihrer etablierten Kollegen arbeiten, sodass es punktuell zu Abbrüchen kam.

Das Zustellgebiet Neuenstein werde vom Zustellstützpunkt Öhringen bedient, so Mombauer weiter. Dieser sei „gut personalisiert“.

Post-Zustellung in Neuenstein: Briefe kommen manchmal „schwallartig“ an

Durch das neue Postgesetz und die längeren Laufzeiten für Briefe habe man die Möglichkeit, die gezielte Steuerung der Zustellung ab 2025 auszuweiten, führt Mombauer aus. Das führe dazu, „dass Sendungen für einen Haushalt stärker gebündelt und dann zeitgleich ausgeliefert werden“. Man verstehe, wenn damit der Eindruck entsteht, dass die Hauspost schwallartig ankomme.

Empfängerin weist auf Postgeheimnis und Datenschutz hin

Christine Koch sagt, nachdem der Postzusteller begonnen habe, für alle Bewohner die gesammelten Briefe auf einem Stapel auf die Briefkästen abzulegen, „habe ich mir den Herrn gegriffen“. Sie habe ihn mit freundlichem, aber energischen Ton auf das Postgeheimnis und Datenschutz hingewiesen. „Das hat er eingesehen und jetzt ist wieder alles fein“, so Koch.

Koch kritisiert allerdings, dass es kaum möglich sei, bei der Post nachzufragen, was denn los sei. Sie spricht von einer „überteuerten Beschwerdehotline“ oder „kundenunfreundlichen Aussagen“ in Filialen, zum Beispiel mit dem Hinweis, man sei ja nur eine Postbank. „Leider ist man als Kunde auf verlorenem Posten, denn es fühlt sich niemand zuständig.“

Bei der Pressestelle von Deutscher Post und DHL heißt es, in Relation zu den Milliarden an Sendungen seien die Beschwerden sehr gering. Trotzdem, so Mombauer: „Wir bedauern jeden Einzelfall.“

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