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Neue Bürgermeisterin in Zweiflingen: Verwaltungserfahrung hat die Wähler letztlich überzeugt

  
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Verwaltungserfahrung oder andere Perspektive: Beide Bewerberinnen haben einen Wahlkampfmarathon hinter sich gebracht. 

Haben einen fairen Wahlkampf geführt: Kathrin Veyel (links) und Susanne Uebel-Madenciler.
Haben einen fairen Wahlkampf geführt: Kathrin Veyel (links) und Susanne Uebel-Madenciler.  Foto: Jani, Stefanie

59,2 Prozent: Das ist ein klares Bekenntnis für die neue Zweiflinger Rathauschefin Susanne Uebel-Madenciler – und ein verdientes Ergebnis ihres engagierten Wahlkampfs. Die 35-Jährige hat von Anfang an Vollgas gegeben, ohne übers Ziel hinaus zu schießen. Immer wieder nahm sie die Menschen mit, hörte zu und ließ sich auf ihre Bedürfnisse ein. Transparent und menschlich zeigte sie sich in den sozialen Medien und vor Ort: mal in der Küche, mal im Dialog mit Jugendlichen.

Engagierter Wahlkampf von beiden Bewerberinnen 

Aber auch ihre Mitbewerberin Kathrin Veyel muss sich nicht verstecken. Die 45-jährige Juristin hat ebenfalls mit vollem Einsatz für den Sieg gekämpft. Sie hat sich rasch in fachfremde Themen eingearbeitet und mit Fachwissen und Ideen gepunktet. Die Wähler haben sich letztlich für eine Kandidatin entschieden, die sofort durchstarten kann, weil sie die Abläufe und Gepflogenheiten in Rathäusern kennt. Angesichts der finanziell enorm angespannten Lage vor allem kleinerer Kommunen überrascht das Ergebnis also kaum. Anpacken, gestalten statt verwalten: Das ist ihr Ziel, daran wird sie sich in den nächsten acht Jahren messen lassen müssen. Dass am Weltfrauentag nach einigen Jahren auch wieder eine Frau auf einem Chefsessel im Hohenlohekreis sitzt, ist ein gelungener Abschluss dieses Mammut-Wahlabends. Ab Ende Mai geht es los. 

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