Wo Ehrenämter im ersten Anlauf besetzt werden
Jahresfeier der DJK Oberkessach e.V. in der Turn- und Festhalle - Von 599 Mitgliedern viele im Verein engagiert

In der bis zum letzten Platz gefüllten Turn-und Festhalle haben sich die Mitglieder der verschiedenen Abteilungen, sowie Sponsoren, Geschäftspartner und Vertreter der Gemeinde versammelt. Gemeinsam lassen sie nach dem Essen das vergangene Jahr Revue passieren.
Zum Zillertaler Hochzeitsmarsch und dem Trompetenecho präsentieren zehn rüstige Frauen der Seniorinnengymnastikgruppe zwei Kreistänze. Mit originellen Witzen und ihrer eigenen Variation von „Die Hände zum Himmel“ animiert Leiterin Erna Gramling alle mitzumachen und bringt den Saal in Bewegung. „Normalerweise sind wir 27 Frauen im Turnen, aber die ältesten sind 85 und wollen nicht mehr auf die Bühne“, erklärt die Trainerin, „denn das Tanzen ist auch sehr gut für die geistige Fitness.“
Für gute Unterhaltung sorgen auch die Männer der Seniorengruppe unter der Leitung von Erich Wernado. Zu bekannten Melodien singen die Herren eigene Texte über die Kameradschaft in der DJK. „Wir trainieren regelmäßig dienstags und machen alles, von Yoga über Rückenschule und Gymnastik“, sagt Hermann Salig, „mit uns können die Krankenkassen viel Geld sparen, weil wir keine Massagen brauchen.“
Eine interessant zusammengestellte Bilderschau ruft die Aktivitäten des Vorjahres in Erinnerung. Von den Bambinis und aktiven Fußballern über die Laienspielgruppe, Volleyball, Skiabteilung, Gymnastik und Turnen trugen alle zu einem regen Vereinsleben bei. Ob bei Turnieren, Ausflügen oder Faschingsveranstaltungen, die insgesamt siebzehn Gruppen der Sportgemeinschaft konnten auf ein ereignisreiches Jahr und lustige Begebenheiten zurückblicken.
Von den 599 Mitgliedern finden sich immer noch genügend bereit, ein Amt oder Ehrenamt und damit Verantwortung zu übernehmen. „Wir können unsere Ehrenämter och alle im ersten Anlauf besetzten,“ stellt der 1.Vorsitzende Klaus Pfohe zufrieden fest. Deshalb erhalten die dreizehn Übungsleiterinnen, fünfzehn Trainer und Übungsleiter, der Schiedsrichter, die Platzwarte und das Hausmeisterehepaar je ein kleines Präsent als Anerkennung. Gelungen ist die Überraschung für Doris Pfohe, Ulrike Nies, Ute Knörzer und Brigitte Lieb, als sie für ihren Einsatz vom 1.Vorsitzenden des Fördervereins die „Vereinsmeier-Urkunden“ erhalten.
Einen weiteren Höhepunkt bildet die gut bestückte Tombola vor dem Ausklang mit Musik und Tanz.
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