Wintersonne und Händler strahlen beim Pferdemarkt-Sonntag
Öhringen - Parkplätze in Innenstadtnähe? Voll. Geschäfte in der Innenstadt? Voll. Stadtbahnwaggons aus Richtung Heilbronn? Voll. Bahnhofsstraße? Voll. Es ist Pferdemarkt-Sonntag. Und die Menschen strömen in Scharen nach Öhringen, um bei traumhaftem Winterwetter einen Bummel durch die lärmende Stadt zu machen. Neben dem verkaufsoffenen Sonntag locken die ersten fliegenden Händler, die ihre Stände vor dem Bahnhof und in der Bahnhofsstraße aufgestellt haben.
Öhringen - Parkplätze in Innenstadtnähe? Voll. Geschäfte in der Innenstadt? Voll. Stadtbahnwaggons aus Richtung Heilbronn? Voll. Bahnhofsstraße? Voll. Es ist Pferdemarkt-Sonntag. Und die Menschen strömen in Scharen nach Öhringen, um bei traumhaftem Winterwetter einen Bummel durch die lärmende Stadt zu machen. Neben dem verkaufsoffenen Sonntag locken die ersten fliegenden Händler, die ihre Stände vor dem Bahnhof und in der Bahnhofsstraße aufgestellt haben.
„Am Samstag hatte ich noch ein wenig Bammel wegen dem Wetter“, gesteht Eberhard Rau, Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins Öhringen. Dick eingepackt steht er mit meterweise Bücher vor seiner Buchhandlung und freut sich über die Menschenmenge, die sich durch die Straße schiebt. „Aber jetzt haben wir ja Glück gehabt“, sagt Eberhard Rau.
„Kalt, aber trocken, wie fast immer.“ Nur schattig wird es in der Bahnhofsstraße schon immer recht bald. Grund genug für die Bummler, die Augen an den Ständen mit Handschuhen und Mützen offen zu halten, an denen sie vorbei geschoben werden. Doch nicht nur auf der Straße drücken sich die Menschen. Auch in den Geschäften ist viel Betrieb. „Bei dem Wetter gehen noch immer Winterjacken, Mützen, Handschuhe, Ski“, sagt Norbert Gross vom gleichnamigen Sportgeschäft. „Und noch immer Helme.“ Aber auch die fliegenden Händler machen schon am Sonntag ein gutes Geschäft. Egal, ob sie nun Aaal, Bergkäse, Socken, Schmuck, Seile oder Leitern verkaufen.
Zwölf Meter misst die längste Leiter, die die Bietigheimer Firma Siedra neben den Bahnhof gestellt hat. Schwindelerregend hoch. Zu hoch für die heimischen Obstbäume, deshalb entscheidet sich Helmut Diether aus Neuenstadt denn doch für das mittlere Modell. Fünfeinhalb Meter sollten reichen, um die Brettacher vom Ast zu pflücken. Und was macht man, wenn man auf dem Pferdemarkt mit einem ganz normalen Auto eine derart riesige Leiter gekauft hat? „Man wartet, bis sie frei Haus geliefert wird“, schmunzelt Helmut Diether.
Etwas handlicher sind die Schokofrüchte, die am Stand gegenüber über die die Theke gehen. Erdbeeren, umhüllt von weißer Schokolade hat sich die zehnjährige Lorena Bopp aus Langenbrettach ausgesucht. Und während Mama Irene noch bezahlt, arbeitet sich die kleine Naschkatze schon einmal zu den Früchten durch. Obwohl nur wenige Meter entfernt, dauert es eine Weile, ehe Lorena über Hubs, den Clown lachen kann. Hubs versucht das an dem Tag Unmögliche: Er will die Menschen mit Handschlag begrüßen. Wenn es glückt, gibt es Sonnenblumensamen dazu.
285 Händler sind am Montag in der Stadt. Die Prämierung der 189 Pferde beginnt um 9 Uhr.
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