Staus ab dieser Woche an A6-Baustelle

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Bretzfeld - Bisher gab es auf der A6 zwischen dem Weinsberger Kreuz und der Anschlussstelle Bretzfeld keine größeren Staus. Doch dies wird sich ändern: in den nächsten Wochen wird die Autobahn auf neun Kilometer Länge saniert.



Bretzfeld - Bisher gab es auf der A6 zwischen dem Weinsberger Kreuz und der Anschlussstelle Bretzfeld keine größeren Staus. Doch rund um die neue Baustelle, auf der zunächst in Richtung Nürnberg auf neun Kilometer Länge die verschlissene Fahrbahn mit Spurrinnen, Rissen und Abplatzungen saniert werden muss, werden Autofahrer bis Ende August dieses Jahres noch viel Geduld aufbringen müssen.

Engpass

In der Nacht auf Donnerstag letzte Woche haben die Baustellenplaner damit begonnen, mit Kranhilfe die ersten Betonleitwände entlang der Baustellenstrecke aufzubauen. Die Wände sind vorgeschrieben – aus Sicherheitsgründen für Autofahrer und Baustellenarbeiter. Ab 13. Juli, dem kommenden Mittwoch, soll die komplette neue Verkehrsführung stehen. Dann sollen die Fräsarbeiten an der Fahrbahn starten.

In der Baustelle werden die Fahrspuren auf 2,50 Meter verengt. Es gibt einen besonders kritischen Punkt. Auf der A6-Fahrbahn Richtung Nürnberg ist nur ein Fahrstreifen möglich, ein zweiter wird auf die Gegenfahrbahn übergeleitet und erst hinter der Anschlussstelle Bretzfeld wieder zurückverlagert. „Der Schwerverkehr muss auf der rechten Spur bleiben, und hier muss sich der Verkehr von der A 81 einfädeln“, blickt Jens Brockstedt, Chef der Autobahnpolizei Weinsberg, voraus. Diese Zusammenführung „wird Probleme bereiten“, ist er überzeugt. Brockstedt rechnet mit Rückstaus auf den Autobahnen A81 und A6.

Sechs-Tage-Woche

Massive Verkehrsprobleme wie beim Umbau des Weinsberger Kreuzes vor zwei bis drei Jahren erwartet das Straßenbaureferat Nord jedoch bei dieser Maßnahme nicht.

Der Zeitrahmen ist eng, die Straßenplaner drücken aufs Tempo: Gebaut wird von montags bis samstags, solange es hell ist. Geplante Baukosten für das Bundesprojekt, das bis 31. August angesetzt ist: rund 2,9 Millionen Euro. cf

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