Spiegeln in neuen Räumen

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Endoskopieabteilung des Krankenhauses erweitert

Von Regina Koppenhöfer
Über die neue Technik freuen sich (von rechts) Chefarzt Uwe Reinhardt, Oberarzt Dr. Michael Gehlert, Schwester Brigitte Paul, Oberarzt Dr. Manfred Herrmann und Funktionsoberärztin Dr. Birgit Keck.Foto: Regina Koppenhöfer
Über die neue Technik freuen sich (von rechts) Chefarzt Uwe Reinhardt, Oberarzt Dr. Michael Gehlert, Schwester Brigitte Paul, Oberarzt Dr. Manfred Herrmann und Funktionsoberärztin Dr. Birgit Keck.Foto: Regina Koppenhöfer

Öhringen - Grund zur Freude gab es jetzt im Öhringer Krankenhaus. Nach nur gut viermonatiger Umbauzeit, ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs, konnte am Dienstag die Endoskopieabteilung wieder eingeweiht werden. Rund 300 000 Euro hat die Hohenloher Krankenhaus GmbH in die Abteilung, in der Magen- und Darmspiegelungen gemacht werden, investiert. Neben der Installation moderner medizinischer Technik wurde die Abteilung insbesondere auch räumlich erweitert: Bislang erstreckte sie sich über knapp 70 Quadratmeter. Jetzt stehen rund 110 Quadratmeter für die Untersuchungen, für die Aufbereitung der Instrumente, für Bettenwarteplatz und Büro zur Verfügung.

Eingriffe Der Chefarzt der Inneren Abteilung, Professor Dr. Uwe Reinhardt, führte bei der kleinen Einweihungsfeier durch die Räumlichkeiten. Zwei Räume stehen für gastroskopische Eingriffe und für die interventionelle Endoskopie zur Verfügung. Hier werden die Magen- und Darmspiegelungen durchgeführt. Ebenso können die Mediziner spezielle Eingriffe, etwa das Stillen von Blutungen, vornehmen. Der Gastroenterologe Reinhardt wies auf die ergänzenden neuen technischen Einrichtungen wie etwa gleich mehrere Monitore hin. Sie dienen zur Überwachung der Patienten, die in einem Narkose ähnlichen Zustand untersucht werden. Mit der Vergrößerung der Endoskopieräume seien aber auch verbesserte Arbeitsbedingungen geschaffen worden. Die Erweiterung macht es möglich, dass gleichzeitig mehrere Ärzte und Schwestern ohne räumliche Enge − was bisher der Fall war − bei einem Patienten im Einsatz sein können. "Es wurden nun Bedingungen geschaffen, die vorhandene Technik optimal einzusetzen", zeigte sich der Chefarzt der Inneren Abteilung sehr zufrieden.

Hygiene Neu eingerichtet wurden auch zwei Räume, in denen die medizinischen Instrumente "einwandfrei hygienisch aufbereitet" und in sterilem Zustand aufbewahrt werden. Zwei moderne Spezialspülmaschinen machen es möglich, dass die medizinischen Instrumente nach der Aufbereitung engmaschiger zum Einsatz kommen. Uwe Reinhardt: "Dadurch gibt es jetzt die Möglichkeit mehr Untersuchungen durchzuführen." Zehn solcher Untersuchungen, so war von ihm zu erfahren, werden jeden Tag im Schnitt in der Klinik gemacht.

Über die deutlich verbesserten Bedingungen freute sich auch Herbert Trudel von der Geschäftsführung. In der Erweiterung und in der teilweise neuen technischen Ausstattung der endoskopischen Abteilung sieht Trudel das Bemühen der Hohenloher Krankenhaus GmbH die medizinische Versorgungsqualität weiter zu verbessern. Er freute sich, dass die Abteilung damit nun "auf aktuellem Stand und hohem Niveau" sei.

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