Rund um die Uhr ehrenamtlich im Einsatz

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Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kupferzell - Zahlreiche Einsätze und Sonderdienste erfolgreich absolviert

Von Anja Sülzle

"Frage nicht, was die Gemeinschaft für dich tun kann, sondern was du für die Gemeinschaft tun kannst." In Anlehnung an das berühmte Zitat John F. Kennedys begrüßte Kupferzells Bürgermeister Joachim Schaaf die rund 200 Feuerwehrleute und Gäste in der Carl-Julius-Weber-Halle. Die Feuerwehr nehme ihren Auftrag besonders ernst, so Schaaf weiter.

Zu insgesamt 18 Einsätzen rückten die Floriansjünger 2003 aus. "Das sind 33 Prozent mehr als 2002", betonte Kommandant Herbert Binder. Er berichtete vom größten Einsatz der Wehr, dem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens, bei dem die Tiere noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten. Ansonsten wurden die Wehrleute zu kleineren Einsätzen und Hilfeleistungen gerufen: Durch die Belüftung eines Stausees "durften wir zur Abwechslung einmal Fische retten", so der Kommandant.

Ohne Probleme verlief der Übungs- und Ausbildungsbetrieb der Feuerwehr. Gut in Schuss ist auch der Fuhrpark der Wehr. Dennoch seien für die Zukunft finanzielle Einschnitte zu erwarten, die die Wehr allerdings nur so weit mittragen könne, "dass die Einsatzbereitschaft nicht gefährdet wird", stellte Kommandant Binder klar. Denn letztlich habe die Feuerwehr einen Auftrag zum Wohle aller Mitbürger zu erfüllen.

Daniel Arndt informierte als Vertreter des Jugendwarts über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Der Feuerwehrnachwuchs führte 2003 insgesamt 23 Dienstnachmittage und elf Sonderdienste durch. "Bei uns ist immer etwas geboten", sagte Daniel Arndt. Trotzdem sucht die Jugendfeuerwehr noch zwei bis drei Betreuer.

Als Vertreter für den Kreisbrandmeister und Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden ehrte Klaus Walter, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ingelfingen, vier verdiente Feuerwehrkameraden. Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Feuerwehrdienst erhielten Klaus Buck, Herbert Gundel, Kurt Kühner und Günter Wolf. Gerd Belz wurde zum Oberlöschmeister befördert, Friedrich Schulz zum Oberfeuerwehrmann. Für seine 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Schriftführer wurde auch Bernd Schurg geehrt. In seiner Laudatio betonte Klaus Walter, dass die Freiwillige Feuerwehr ihren gefährlichen Dienst rund um die Uhr ehrenamtlich versehe. Die Politiker sollten das Ehrenamt nicht nur fordern, sondern viel stärker fördern. Höchste Anerkennung zollte er der Jugendarbeit der Feuerwehr. Die Alterskameraden könnten die Jugendfeuerwehr mit ihrer Erfahrung unterstützen. Walter hob außerdem die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehren sowie mit Organisationen wie dem Technischen Hilfswerk, der Polizei und der Notfallseelsorge heraus. In die aktive Wehr neu eingestellt wurden eine Kameradin und fünf Kameraden. Zehn Kameraden verabschiedeten sich aus dem aktiven Dienst.

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