Polizei spricht vom bisher friedlichsten Weindorf
Bei Beschickern wie Besuchern kehrt der Alltag wieder ein. Nach fünf Tagen und Nächten wurden am späten Montagabend die letzten Zehntele und Fläschle geleert. Juergen Koch zog mit Weindorf-Organisator Eberhard Brand Bilanz.

Bei Beschickern wie Besuchern kehrt der Alltag wieder ein. Nach fünf Tagen und Nächten wurden am späten Montagabend die letzten Zehntele und Fläschle geleert.Juergen Koch zog mit Weindorf-Organisator Eberhard Brand Bilanz.
Sind Wengerter und Gastronomen trotz Fußball-WM und nächtlicher Wetterkapriolen mit den Besucher- und Umsatzzahlen zufrieden?
Eberhard Brand: Es war zu erwarten, dass uns die Fußball-WM etwas Umsatz kostet. Vor allem das Deutschlandspiel am Freitag, da kamen die meisten Gäste erst gegen 21 Uhr. Aufgrund der guten Stimmung wurde dann aber trotzdem noch einiges umgesetzt. Wetterkapriolen gab es am Freitag, am Sonntag und am Montag, jedoch immer erst nach Ende der Veranstaltung. Insofern hatten wir wirklich Glück und können sehr zufrieden sein. Unterm Strich war das Weindorf wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Es gab fast nur positive Aussagen. Die Polizei Öhringen sprach vom friedlichsten Weindorf, das wir je hatten. Es gab auch so gut wie keine Verletzungen. Mit solchen Besuchern kann man Feste feiern. So macht das wirklich Spaß und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.
Wie sind die neuen Weindorf-Gläser angekommen?
Brand: Aussagen zum neuen Weindorfglas gab es relativ wenige. Die aber waren überwiegend positiv.
Hat sich der neue Standort fürs Junge Weindorf bewährt?
Brand: Der neue Standort für das Junge Weindorf wurde besser als erwartet angenommen. Das bisherige Ambiente im Hofgarten war sicherlich besser, aber der steht ja bekanntlich vorerst nicht mehr zur Verfügung. Ich denke, dass wir hier noch Verbesserungsmöglichkeiten haben.
Das Weindorf hat einen hohen Sicherheitsstandard. Einige Gastronomen und Wengerter sind allerdings der Meinung, manche Regelungen seien übertrieben und würden zu pingelig gehandhabt.
Brand: Für diese Regelungen im Rahmen unseres Sicherheitskonzepts gibt es eine rechtliche Grundlage und die gilt es umzusetzen. Ob das jetzt einigen Teilnehmern zu übertrieben erscheint oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Letztendlich tragen wir, und insbesondere Oberbürgermeister Thilo Michler, eine enorme Verantwortung. Dies scheint einigen Kritikern dieses Systems offensichtlich noch nicht ganz klar zu sein.
Mehr Regionalität, Pfiff und Vielfalt auf den Weindorf-Tellern - das ist das Ziel des Gastrowettbewerbs "Ausgezeichnet regional". Sind Sie mit der Umsetzung zufrieden?
Brand: Ja, ich bin sehr zufrieden. Langfristig werden wir dadurch das Niveau weiter verbessern.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare