Daniel Bullinger ist neuer OB in Schwäbisch Hall
In Schwäbisch Hall ging die Oberbürgermeisterwahl und damit die Suche nach einem Nachfolger des langjährigen Amtsinhabers Hermann-Josef Pelgrim am Sonntag in die zweite Runde.

Daniel Bullinger ist der neue Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall. Mit 72,5 Prozent konnte sich der FDP-Politiker am Sonntag im zweiten Wahlgang gegen fünf Mitbewerber und Mitbewerberinnen durchsetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei: 38,04 Prozent.
Weit abgeschlagen liegen die Mitbewerber, Pfarrerin Kathinka Kaden von den Grünen (21,3 Prozent) und Dr. Andreas Baum von dieBasis (3,7 Prozent). Das amtliche Endergebnis wird am Dienstag verkündet.
Schon im ersten Durchgang lag Bullinger vor zwei Wochen relativ klar vorn, die absolute Mehrheit von über 50 Prozent schaffte er aber nicht.
Zwei Konkurrenten waren bereits vor dem zweiten Wahlgang ausgestiegen: CDU-Mann Simon Michler, Bürgermeister der Gemeinde Edingen-Neckarhausen (Rhein-Neckar-Kreis) und Bruder von Öhringens OB Thilo Michler, hielt den Abstand zum Führenden für zu groß, um noch Chancen zu haben. Auch die Unternehmerin Sarah Holczer (SPD) hatte aufgegeben.
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Kommentare
Gerhard Klingler am 18.07.2021 20:57 Uhr
Schade ,dass die Pfarrerin Kaden als Kandidatin der Grünen nicht genügend Stimmen bekommen hat,
wir hätten sie gerne losgehabt. Auf Kosten der Ev..Landeskirche wo sie Angestellte ist,sollte sie sich entscheiden ,entweder Kirche oder Politik,.Mal schauen wo sie sich als nächsten OB.Sessel bewirbt.
Thomas Kuhn am 18.07.2021 21:52 Uhr
Ihr Kommentar ist unsachlich und zynisch. Er entspricht auch nicht den Gepflogenheiten eines demokratischen Umgangs. Wie können Sie Ihr Bedauern äußern, dass Frau Kaden nicht gewählt wurde, weil Sie sie gerne los geworden wären?
Und: Wieso wird ein solcher Kommentar überhaupt veröffentlicht? Die STIMME wünscht sich: „ Wir freuen uns auf eine sachliche Diskussion, die unsere Berichterstattung bereichert.“
Was ist an diesem Kommentar „sachlich“, was ist „bereichernd“?