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Forchtenberg

Musik und Schmaus locken reichlich Publikum

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Forchtenberg - Liederkranz Forchtenberg richtet herbstliches Traditionsfest aus − Gaudi mit und ohne Trachten

Von Manfred Müller

Dirigentin Iris Otte-Rieger sowie die Sängerinnen Monika Rauscher und Anja Kacner (von links) haben sich fürs Kellerfest in fesche Dirndl geworfen. 
Foto: Manfred Müller
Dirigentin Iris Otte-Rieger sowie die Sängerinnen Monika Rauscher und Anja Kacner (von links) haben sich fürs Kellerfest in fesche Dirndl geworfen. Foto: Manfred Müller

Forchtenberg - Speisekarten mussten nachgedruckt werden, die Knödel waren alle und für den Familienabend des Gesangvereins Liederkranz Forchtenberg blieben keine panierten Schnitzel mehr übrig.

Was die Ehrenamtlichen in Organisation und Küche beim traditionellen Kellerfest des Vereins ins Schwitzen brachte, war das Vergnügen der Besucher. Man kam, hörte und genoss in Scharen. Da war es gut, dass Ernst Hofmann am Sonntagnachmittag noch frisch gebackenen Kuchen fürs Buffet als Nachschub brachte. Ob er ihn selbst gebacken hatte, verriet er aber nicht.

Service

Peter Ultes vom Liederkranz-Vorstand stellte sich selbst in die Küche, denn Helfer waren gefragt: "Während wir es mit dem Programm an den drei Tagen geschafft haben, alle Altersgruppen anzusprechen, steht im Service noch mehr Generationenwechsel an."

Schon zum Auftakt am Freitagabend war das Kellerfest "richtig gut besucht", freuten sich Ultes und Liederkranz-Vorsitzender Martin Laib-Maleas. Die Idee eines Dirndl- und Lederhosenabends sorgte zusammen mit gut aufgelegter Musik von DJ Freddy, mit dem Forchtenberger Liederkranz und dem befreundeten Liederkranz Eschelbach-Kesselfeld unter Johanna Törner für launige Stimmung. So kletterten beim Lied "Aus der Traube in die Tonne" viele Forchtenberger Sänger zusammen mit den Eschelbach-Kesselfeldern auf die Bühne.

Die Forchtenberger Liederkranz-Dirigentin Iris Otte-Rieger freute sich über die Sangesfreude. Sie und ihre Sängerinnen Monika Rauscher und Anja Kacner hatten sich in fesche Dirndl geworfen. Auch Thorsten Niklas aus Wohlmuthausen machte den Spaß mit und kam als Gast zünftig in Lederhosen. Zu Belohnung gab"s vom Liederkranz sein Schorle gratis. Ohne Tracht und trotzdem gut unterhalten waren Bürgermeister Uwe Gysin und sein Vorgänger Martin Tuffentsammer mit von der Partie. "Heute sind viele da, die sonst sonntags kommen", beobachtete Peter Ultes und vermutete den Grund in einem besonderen Forchtenberger Wandergottesdienst am Sonntag, den viele wohl nicht verpassen wollten.

Jugend

Der Samstagabend gehörte der Jugend, die es mit der Band Make my Day im Rathauskeller bis in die frühen Morgenstunden rockig mit Bewährtem und Regionalem krachen ließ.

Das Team vom Liederkranz war da schon fast wieder auf den Beinen, weil die Küche für Mittagessen und Kaffee gerichtet werden musste. Während Lissy Bühler Lieder zum Zuhören und Mitsingen spielte, trug die Küche auf, was der Keller hergab. In das romantische Gewölbe direkt unter dem Forchtenberger Rathaus fanden nicht nur viele Besucher, für die das Kellerfest seit Jahrzehnten fest zum Herbstauftakt gehört, sondern auch zahlreiche Gäste, die eben mal vorbeigeradelt oder auf Besichtigungstour im Kocherstädtchen waren.

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