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Mörgenthaler und Nussbaum feiern Jubiläum

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Wie einst die Väter arbeiten heute die Söhne gemeinsam an innovativen Projekten

Viele Projekte in der Region tragen ihre Handschrift: Die Ingenieure Ulrich Mörgenthaler, Andreas Nußbaum, Volker Mörgenthaler (von links).Foto: privat
Viele Projekte in der Region tragen ihre Handschrift: Die Ingenieure Ulrich Mörgenthaler, Andreas Nußbaum, Volker Mörgenthaler (von links).Foto: privat

Die Ingenieurbüros Mörgenthaler in Öhringen und Nußbaum in Bitzfeld haben ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Die freundschaftlich verbundenen Büros sind in der Region verwurzelt und haben zahlreiche Straßen- und Tiefbauprojekte und Sonderbauten wie Kläranlagen, Deponien oder Hochwasserdämme in der Region Heilbronn-Franken gemeinsam geplant und realisiert.

Verkehr Die Geschichte der Ingenieurbüros beginnt 1963 in Heilbronn. Die ehemaligen Schulkameraden und Studienkollegen Gert Nußbaum und Helmut Mörgenthaler gründen im September eine Ingenieursozietät. Das Büro befindet sich in der Wohnung von Gert Nußbaum am Heilbronner Kiliansplatz. Die Aufgaben sind klar geteilt: Helmut Mörgenthaler bearbeitet die Bereiche Verkehrsanlagen und Vermessung, Gert Nußbaum die Bereiche Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Diese Trennung kennzeichnet die Büros bis heute.

Erste Aufträge kommen von der Stadt Heilbronn und vom Straßenbauamt Heilbronn. Doch schon bald verlagert sich das Aktionsfeld des Büros Mörgenthaler & Nußbaum in die östliche Region, insbesondere in den Hohenlohekreis. 1967 ziehen die beiden Ingenieure in ein neu gebautes Bürogebäude in Bitzfeld.

Schnell etabliert sich das Büro in der Region. Eines der ersten Großprojekte war die Auto-Bahn-Verladung von Audi in Neckarsulm. Auch die Sonderabfalldeponie Biligheim und die Hochwasserentlastung an der Brettach kam aus dem Büro. Der Berliner Platz und der Kiliansplatz in Heilbronn wurden neu gestaltet. Außerdem werden zahlreiche Verkehrsprojekte umgesetzt.

Räumlich getrennt 1984 trennen sich die Büros räumlich. Helmut Mörgenthaler bezieht ein eigenes Büro in Bitzfeld. 1994 erwirbt die Familie Mörgenthaler die alte Fruchtscheune in Öhringen und baut das Domizil an der Öhringer Stadtmauer aus. Der Umzug erfolgt 1995.

Inzwischen haben die Söhne der Firmengründer die Geschäftsführung der Büros übernommen. Diplom-Ingenieur Andreas Nußbaum leitet seit dem Unfalltod des Vaters im November 1994 das Bitzfelder Büro. Die Zwillinge Ulrich und Dr. Volker Mörgenthaler sind seit 2011 alleinige Geschäftsführer von Mörgenthaler Ingenieure. Die Büros setzen sich mit Themen wie Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft, Bioenergie, E-Mobilität, Baustoffrecycling oder Lärmschutz kombiniert mit Photovoltaik auseinander.

"Durch unsere Ortskenntnisse können wir hier für Land, Kommunen und private Auftraggeber wirtschaftliche Lösungen erarbeiten", sagt Dr. Volker Mörgenthaler. Die Pläne können in 3-D-Visualisierungen den jeweiligen Entscheidungsgremien wirklichkeitsgetreu vorgeführt werden.

"Auf dem Weg in die Zukunft begleiten wird die Kommunen und erarbeiten für sie Lösungen, um ihre Visionen sinnvoll, wirtschaftlich und praktikabel umzusetzen", sagt Andreas Nußbaum. red

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