Mitbegründerin der Firma Würth
Alma Würth (93) gestorben

Am 8. Mai wäre Alma Würth 93 Jahre alt geworden. Gestern ist die Mitbegründerin der Gaisbacher Firma Würth in Künzelsau gestorben. Bis zuletzt war sie als Ehrenmitglied des Beirats mit dem Unternehmen verbunden, das sie 1945 mit ihrem Mann Adolf Würth in der Künzelsauer Schlossmühle gegründet hatte.
Die aus Moorrege in Schleswig Holstein stammende Alma Würth heiratete ihren Mann in Öhringen und half ihm nach dem Zweiten Weltkrieg beim Aufbau der Großhandlung für Muttern und Schauben. Als Adolf Würth am 14. Dezember 1954 im Alter von 45 Jahren an einem Herzinfarkt starb, stand die Mutter der beiden Söhne Reinhold (1935) und Klaus Frieder (1944) vor der Frage, wie es mit dem Unternehmen weiter gehen sollte. Mit dem damals erst 19-jährigen Sohn Reinhold entschied sie sich für die Weiterführung und den Ausbau der Firma, deren kometenhaften Aufstieg zu einem auf der ganzen Welt tätigen Konzern sie in allen Phasen miterleben konnte. Als Seniorchefin war Alma Würth über Jahrzehnte täglich im Betrieb und begleitete die in den ersten Jahren noch nicht absehbare stürmische Entwicklung des Unternehmens mit Rat und Tat. Um ihre Verdienste zu würdigen, wurde in der Firmenzentrale in Gaisbach ein Saal nach ihr benannt.
In diesem Alma-Würth-Saal finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und Vorträge statt. Gerade auch am kulturellen Leben, das die Firma Würth in Stadt und Region nachhaltig fördert, nahm Alma Würth bis zuletzt mit großem Interesse teil.
Die Beisetzung findet am Montag, 8. Mai, um 13 Uhr auf dem Friedhof in Künzelsau statt. (wt)
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