Mietnomaden: Zurück bleiben Chaos und Ekel
Künzelsau - Eine Vermieterin musste sich jahrelang mit einem Mietnomaden herumschlagen. Jetzt, sechs Jahre später, gleicht die 25 Quadratmeter große Wohnung einem Dreckloch.

Künzelsau - Anita Gessinger (56) trägt Mundschutz und Latex-Handschuhe. Sie ekelt sich. Mit einer Spachtel schabt sie welke Tapete von den Wänden. Über ihrem Kopf hängen Spinnweben von der Decke. Seit Jahren wurden sie nicht mehr entfernt. Der Betrachter erblickt Zerstörung und Verwahrlosung pur.
Als Anita Gessinger im September 2004 einem jungen Mann eine Wohnungen in der Gaisbacher Straße in Künzelsau vermietete, hatte sie zunächst einen guten Eindruck. Der junge, etwas dickbauchige Herr habe sich gut ausdrücken können und saubere Briefe geschrieben. Man einigte sich auf 180 Euro Miete.
Jetzt, sechs Jahre später, gleicht die 25 Quadratmeter große Wohnung einem Dreckloch. Kaum vorstellbar, dass hier bis vor wenigen Tagen ein Mensch gehaust haben soll. Mit über 2000 Euro war der Hartz-IV-Empfänger zuletzt im Rückstand, was Anita Gessinger durch Schriftstücke beweist. Geld sah Anita Gessinger nur, wenn die Arbeitsgemeinschaft im Hohenlohekreis (Arge) die Miete des Arbeitslosen bezahlte.
Räumungsbeschluss
Am 22. Dezember 2009 erging der Räumungsbeschluss des Amtsgerichts Künzelsau. Doch der säumige Mieter bemühte erfolgreich die Berufungsinstanz und erwirkte vor der 2. Zivilkammer des Landgerichts Heilbronn eine Einstellung des Räumungsverfahrens. Begründung: Der Mieter könne glaubhaft machen, dass er ab Mitte Januar eine neue Bleibe habe. Bis zum 11. Januar dürfe er bleiben, da die Unterbringung in einem Obdachlosenheim unverhältnismäßig hart sei.
Anita Gessinger, gebürtige Künzelsauerin und ehemalige Beamtin, macht sich mit ihrem Mann an die Rundum-Erneuerung der zerstörten Wohnung. "Die Küche war nagelneu", sagt Anita Gessinger und blickt traurig auf die Herdplatten, in die sich Speisereste zentimeterdick eingebrannt haben. Im Kühlschrank blühen pelzige Schimmelwölkchen. Auch einen Schuppen, den er gar nicht hätte benutzen sollen, hat der Mietnomade bis unter die Decke zugemüllt. Zwei Nachbarinnen kommen zufällig vorbei. Der Mann sei unauffällig gewesen, berichten die jungen Frauen. "Nur manchmal kam er, wenn er Strom brauchte", sagt eine und lacht. Studenten einer nahen Wohngemeinschaft erbarmten sich und ließen ihn Strom abzapfen.

Gas gab es seit Jahren nicht mehr. Die hohen Stromkosten - bedingt durch einen Elektro-Heizstrahler - wollte er juristisch auf seine Vermieterin abwälzen, wobei er sich zu der Argumentation verstieg, sie entziehe ihm elektrische Energie. Anita Gessinger lässt die beiden Nachbarinnen in die Wohnung. Zwei kurze Blicke, dann ergreifen die Damen angewidert die Flucht. "Das ist ja schlimmer als im Fernsehen."
Gerichtsvollzieherin
Gelegentlich habe sie bei ihrem Mieter geklingelt, sagt Anita Gessinger. Einmal habe er fast nackt geöffnet, die Blöße nur von hängendem Bauchspeck und Stringtanga bedeckt. Ein Anblick, auf den sie nicht sonderlich erpicht war. Er werde die Wohnung putzen, habe er gesagt. Als die Gerichtsvollzieherin gegen 1500 Euro den Räumungsbeschluss jetzt durchsetzte, hatte er immerhin im Bad gekehrt. Doch den Müllhaufen ließ er zurück, ebenso zerstörte Möbel, Berge prallvoller Müllsäcke, eine eingeschlagene Haustüre, einen verschimmelten Kühlschrank, ein unbenutzbares Klo und Wände, die mit Bohrlöchern so überzogen sind, als seien sie dauerhaftem Maschinengewehrfeuer ausgesetzt gewesen. Der Mann, so weiß Anita Gessinger, hat inzwischen eine neue Wohnung in Künzelsau gefunden.

Zwangsversteigerung wegen Mietausfällen kann drohen
„Tendenz zunehmend“, berichtet Lars Bökert, Stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Haus & Grund Künzelsau und Umgebung“, über das Auftreten von Mietnomanden. Allerdings sei auch zu beobachten, dass hochwertige Wohnungen von dieser Zunahme weniger betroffen seien als günstige. Rainer Baumann, Erster Vorsitzender des Öhringer Vereins Haus & Grund, unterscheidet zwei Typen von Mietnomaden. Der „klassische“ Mietnomade sei der Mieter, der unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine Wohnung nimmt und zu keiner Zeit beabsichtigt, Miete zu bezahlen. Es gebe hier „wirkliche Profis“, doch sie seien die Ausnahme, sagt Baumann, der im Hauptberuf Rechtsanwalt ist.
Der zweite Typ seien Mieter, die eine Wohnung nehmen, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Sie nehmen es mitunter bewusst in Kauf, dass sie nur selten in der Lage sein werden, ihre Miete zu bezahlen. Problematisch werde das für den Vermieter, wenn er die Miete fest in die Finanzierung einer Wohnung einkalkuliert hat. Dann könne die Zwangsversteigerung drohen.
Ein Räumungsurteil ist Voraussetzung, damit ein Vermieter einen säumigen Mieter vor die Türe setzen kann. Damit der Gerichtsvollzieher die Räumung in die Wege leitet, muss der Vermieter eine Art Vorschuss bezahlen. Im Schnitt kommen 4000 bis 6000 Euro zusammen. Gepfändete Gegenstände darf der Vermieter nicht verkaufen. Was übrig ist – zum Beispiel Möbel – muss einer Verwertung zugeführt werden. „Ein Möbelstück bringt aber in der Versteigerung nichts“, weiß Baumann.
Eher selten Meist bleibe sowieso nur Müll zurück. Bundesweit, so Rainer Baumann, gebe es jährlich 15.000 bis 17.000 Fälle von Mietnomadentum. Angesichts von Millionen Mietverhältnissen seien es also noch immer Einzelfälle. Pro einzelnem Fall werden 10.000 bis 25.000 Euro Verlust für den Vermieter geschätzt. Für Mitglieder bietet Haus & Grund einen „Solvenzcheck“ potenzieller Mieter an.
Stimme.de
Kommentare
M Voelkel am 04.02.2010 15:58 Uhr
die immer noch vermieten und verpachten und Ihren Weg gefunden haben, mit Mieter / Pächter in Harmonie und Einklang zu leben.
Die vorhandenen Gesetzte sind vom BGB bis WoEigG vollkommen ausreichend und in keinster Weise einseitig bedacht.
Gewiss hätte der Eine oder Andere die Gesetzeslage mehr zu seinen Gunsten ... wie vieles Andere auch ...
Udo Mattheus am 04.02.2010 16:57 Uhr
Stadtbesichtigung in Stockholm hat man uns erzählt, dass es in Schweden so gut wie keine Mietwohnungen gibt, sondern Eigentumswohnungen. Die etwas Bessergestellten haben großzügige Wohnungen und das Prekariat hat die seinigen. Das Bruttoinlandsprodukt beider Staaten ist fast gleich hoch.
am 04.02.2010 12:54 Uhr
Spricht man bei Kollegen, Freunden, in der Verwandtschaft, usw. über das Thema "Wohnung vermieten", bekommt man eigentümlicherweise fast immer Horrorgeschichten über Mieter zu hören. Einfach mal ausprobieren! Kein Wunder, daß niemand mehr vermieten will. Man hat jahrelang nur einseitig die Rechte der Mieter gestärkt und das Bild vom bösen, geldgierigen Vermieter verbreitet. Wird höchste Zeit, daß man mal umdenkt. Natürlich gibt es auch schwarze Schafe bei den Vermietern, logisch. Mir jedenfalls tut Frau Gessinger leid!
am 04.02.2010 10:07 Uhr
Lieber bkarl meine Eltern hatten in Ihrem Haus zwei Mietparteien. Da kommt man auch auf die Idee mit den Kumpels. Aber dann bekommt der Eigentümer noch eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Diebstahl. Die ersten aus der Dachwohnung hinterliesen nicht nur einen Saustall herausgerissene Küchenschränke,literweise ÖL in den Backofen geleert. Einschlaglöcher in den Zimmertüren. Gestohlene Steckdosen,Kurbeln der Rolläden sowie die Abdeckungen der Deckenleuchten. Die Endabrechnung der Nebenkosten von der ARGE kassiert und behalten.(Der Arge wollte man den Fall melden aber keiner ist zuständig) Da müßte ja einer seinen Arsch bewegen und dies ist mit Arbeit verbunden. Der Eigentümer sah keinen Cent und hatte den finanziellen Schaden zu tragen.
Die andere Mietpartei zog 2 Wochen vor er Zwangsräumung aus. 3 Kinder eingeschlagenes Türglas,Parkett hat Löcker
Kratzer, Türen mitsamt Rahmen haben Macken, Kratzer und abgeschlagenes Furnier. Da man die Kinder in der Wohnung Fahrrad, Bulldoser,Dreirad und Laufrad fahren lies. Das Gericht ist Mieterfreundlich der Eigentümer der Dumme.
Solange es Mieterbund und so Mieterfreundliche Urteile gibt, sollte man keine Wohnung mehr vermieten. Bevor wir nochmals an eine Familie mit kleinen Kindern oder an Harz IV vermieten gibt es nur zwei Möglichkeiten.
Leerstand
oder
Leute mit Hund oder Minihausschwein die sind besser erzogen als die Horrorfamilie die meine Eltern ertragen mußten.
Vielen Dank an die Vermieter die diesen Familien eine Wohnung vermietet haben ich hoffe Sie haben eine Rechtsschutzversicherung damit Sie sich einen guten Anwalt leisten können.
am 04.02.2010 11:34 Uhr
Die Anwaltskosten werden das kleinere Übel sein.
Der Rest ist unternehmerisches Risiko...
Udo Mattheus am 04.02.2010 12:15 Uhr
und gelebte Demokratie.
M Voelkel am 04.02.2010 07:40 Uhr
Wegen dem Mietzins, kommt es manchmal zu Skurrilitäten,
auf beiden Seiten.
Es werden immer Ausnahmen bleiben, einzigartige Einzelfälle.
am 04.02.2010 07:53 Uhr
..eine Katastrophe! 15000 - 17000 Fälle jährlich à 10000 bis 25000 Euro halte ich nicht gerade für peanuts! Immerhin stehen dahinter bis zu 17000 Menschen, die sich jahrelang bemüht haben, durch Wohneigentum eine Altersvorsorge zu schaffen. Und stehen dann vor den Scherben!
Meistens triffts halt keine Großeigentümer!
Ich finde sowas eine absolute Sauerei! Rücksichtslos, gedankenlos, LmaA-Einstellung!
Ich kann die Wut und Fassungslosigkeit von Frau Gessinger absolut verstehen!
Bleibt zu hoffen, dass der neue Vermieter dieses "sauberen Herren" auch die Stimme liest.
am 04.02.2010 08:42 Uhr
die Deutshcen Gesetze,,und dan wundert sich der Staat, dass keiner mehr in Wohnungen investiert,,,
@Renngutzl..wieder so ein bloedes Geschwaetz Grosseigentuemer...
und Frau Gessinger sollte man gleich anzeigen wegen "dickbaeuchigen" Herrn..Antidiskriminierungsgesetz!!...und warum hat Sie es in 6 Jahren nicht geschaftt sichdie Wohnung mal anzusehen??
-die Studenten sind nicht besonders helle...
Thomas Barth am 04.02.2010 09:42 Uhr
Also in meiner Wohnung bräuchte ich keinen Gerichtsvollzieher. Zwei-Drei Kumpels aus der Motorradclique und die Wohnung wäre sauber. Zumal die Eingangstür eh schon kaputt war. Als Vermieter in Deutschland bist Du nur der Depp.
am 04.02.2010 10:02 Uhr
Langsam gehen Sie mir richtig auf die Nerven mit Ihrem blöden Geschwätz!
Was bilden Sie sich eigentlich ein?
Sie scheinen doch von Neid völlig zerfressen zu sein!
Sind Sie auch so ein dickbäuchiger Mietschmarotzer oder was?
am 04.02.2010 10:55 Uhr
es macht mir richtig Spass Dich auf 180 zu drehen...
der Neid leigt wohl bei Dir..bist wohl kein Grosseigentuemer...
nein bin kein dickbaeuchiger
Mietschmarotzer oder einer mit
haengendem Bauchspeck
es ist eine unverschaemtheit vom Schreiberling "dickbaeuchige mit Mietschmarotzern gleichzu setzen..ich sag ja auch nicht , dass alle Blondinen bloed sind...
so und nun bist Du dran: was ist ein Grosseigentuemer?? was willst Du damit sagen, versuchs doch mal mit einfachen Worten zu erklaeren...
am 04.02.2010 11:14 Uhr
Also, ich schreib auch ganz langsam und passe mich Ihren Lesefähigkeit en an, damit Sie es auch verstehen:
Großeigentümer sind für mich diejenigen, die zahlreiche Immos lediglich zu Abschreibungszwecken erworben haben. Denen ein paar tausend Euro nicht weh tun.
Und, nein. Ich bin nicht neidisch. Ich bin stolz auf meine kleine Klitsche, die ich grad selber mühsam abbezahle.
Und, zum letzten: Es ist wohl zu hoch für Sie zu verstehen, dass es im Artikel eigentlich nicht um dicke Bäuche geht, sondern um Schmarotzer, die andere an den Rand des Ruins bringen können.
Aber vielleicht haben Sie es ja jetzt verstanden.
am 05.02.2010 01:14 Uhr
auch ganz langsam....nicht ich ,sondern der Reporter hat die Begriffe dickbaechig etc. in einem Atemzug mit Mietnomaden genannt; so dass die Gefahr besteht, dass dickbaeuchige evt. bei dem Versuch eine Wohnung zu mieten benachteilgt werden..verstanden?
also Ihrer Logik nach ist die Dame eine Mini-Grosseigentuemerin...weil sie offensichtlich nur eine Wohnung zum abschreiben hat..
leidr haben nur ca. 50% der Deutschen eigene vier-Waende...leider haben Heuschreckenbanden ganze Wohnbestaende gekauft - uch von Staedten und treiben die Mieten nach oben..und da fehlt das Gegengewicht der privaten Investoren um mehr Wohnraum zu schaffen, der aber nicht stattfindet, aus den Gruenden wie in Bericht geschrieben und dem NEID von Leuten wie Sie,denen schlicht und einfach etwas Wissen fehlt -
wenn Sie sich eine Solaranlage aufs Dach setzten, duerfen Sie diese auch "abschreiben" oder traeumen Sie wirklich davon, dass die "Grosseigentuemr" von Solarmodulen ( er hat ja mehr wie ein Modul) dieses allein gemacht hat um unsere Umwelt zu schonen..
-bin trotzdem generell dafuer, dass der Staat hier viel haerter durchgreifen muesste;egal ob Grosseigentuemer odr Minigrosseigentuemer;
dieser dickbaeuchige junge Mann koennte ja selbst Hand anlegen beim saubermachen..von Amts wegen;
schon komisch,parken Sie einige Minuten zu lange auf einem oeffentlichen Parkplatz gibt es sofort ein Knellchen, weil man die "Miete" sprich Parkgebuehren nicht puenktlich bezahlt hat - der gleiche Staat laesst aber zu, dass monatelange Mietrueckstaende
geduldet werden muessen...
trotzdem schoenes Wochende
am 05.02.2010 08:54 Uhr
Also echt, Sie kapieren doch gar nichts!
Mir Neid und Unwissen zu unterstellen ist dermaßen lachhaft! Packen Sie sich an Ihrer eigenen Nase!
Ansonsten bin ich für Infos echt offen. Erklären Sie mir bitte, wie ich bei meiner 55 m² Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit 10 Parteien eine Solaranlage anbringen soll, um abzuschreiben. Oder die Frau Gessinger bei ihrer 25 m² Winzwohnung ...
Sie immer mit Ihren Unterstellungen, Angriffen und dem Halbwissen ...
am 05.02.2010 09:05 Uhr
muss man halt selbst den Hintern zusammenkneifen und was dafür tun, damit man sich Eigentum leisten kann. Und nicht die Schuld anderen geben, weil mans nicht hingekriegt hat.
Und zu Ihrer Groß/Klein/Sonstwieabschreiberlogik sag ich nichts mehr, da haben Sie sich bereits selbst deklassiert.
am 05.02.2010 11:30 Uhr
ist am fruehen Morgen schon wieder auf 180...
1. na ja wer hat den mit Unterstellungen angefangen..
2. lieber Halbwissen wie dumm durchs leben ziehen
3. Angriffen....wer hat den Grosseigentuemer angegriffen?
In dem Alter schon Alzi haben ist natuerlich schlimm
Hat ja keiner gesagt,dass Renngutzl sich Solarzellen aufs Dach machen soll, oder Frau Gessinger...war ja ,ein misslungener Versuch,auf wirklich einfachste Art den Sinn von Abschreibungsmoeglichkeiten
darzu legen...(persoenlich bin ja aber gegen Schiffsabschreibungen, Filme etc..)
also cool down , zieh die roten Socken an, es wird heute wieer kalt..
..dass wieer ist mit Absicht: zum aufgeilen..am Montag kommt die Korrektur
am 05.02.2010 12:02 Uhr
aber über Sie rege ich mich echt nicht mehr auf.
Mittlerweile kann ich über Ihren geistigen Dünnpfiff und Ihre dummen Wortklaubereien nur noch lachen!
Bitte weiter so, dass ich auch am Montag wieder was zu lachen hab!
am 06.02.2010 00:10 Uhr
man, jetzt macht es keinen Spass mehr......
aber diese Therapie hat zumindest geholfen den Blutdruck etwas zu senken...
dann kann man klarer denken, hat keine Emotionen und bleibtsachlich; damit ist dieses Thema zu Ende und ich werde versuchen Sie wieder auf 180 zu schiessen beim Thema: Beamtengehaelter !! tschuess