Menschen, Mode, Musik
Öhringen - Menschen, Mode, Musik, malerischer Trödel: All das steht für die Öhringer Woche. Und mit all diesen Zutaten war der Auftakt am Wochenende gewürzt.

Öhringen - Menschen, Mode, Musik, malerischer Trödel: All das steht für die Öhringer Woche. Und mit all diesen Zutaten war der Auftakt am Wochenende gewürzt. Tausende von Menschen waren zwischen Poststraße, Marktplatz, Marktstraße, Hirschgasse und dem Einkaufszentrum Ö unterwegs, um ja keinen Programmpunkt zu verpassen. Der verkaufsoffene Sonntag sorgte dafür, dass Parkplätze Mangelware wurden.
Schauen
Nachdem OB Thilo Michler bei den historischen Zweirädern den Startschuss gegeben hatte, musste man sich sputen, um die erste Modenschau in der Marktstraße zu sehen. Luftige bunte Kleidchen zeigten die Models ebenso wie feine Kombinationen für festliche Gelegenheiten, sportliche Kombinationen für die Freizeit und das Büro. Die ganz jungen Models flitzten in Caprihosen, legeren Jeans und − als Vorgeschmack auf die Fußball-WM − bunt bedruckten T-Shirts über den Laufsteg. Nachdem die Modewelt Rossmann aktuelle Trends für die ganze Familie gezeigt hatte, stürmten sportliche Mädels des Fitness-Studios Injoy und die jungen Judoka der Sportschule Betz die Bühne.
Eine Stunde später lockte schon die nächste Modenschau. Nun säumten die Zuschauer den Laufsteg in der Poststraße. Sieben Fachgeschäfte zeigten hier vom Wanderschuh über Bikinis bis hin zu farbenfrohen Sommer-Outfits mit dem passenden Make-up, dem richtigen Schuh und dem richtigen Schmuck, was Frau und Mann diesen Sommer tragen. Bei einem Gläschen Sekt genossen nicht nur die weiblichen Zuschauer den kurzweiligen Schaulauf. "Das macht richtig Lust auf Sommer", findet Jacqueline Ehmann (46). Die Öhringerin versucht, so viele Programmpunkte wie nur möglich während der Öhringer Woche zu erleben. Und auch Vanessa Palamar (15) findet die Modeschauen sehr inspirierend. "Vor allem die Sachen, die die Kinder gezeigt haben", sagt die Öhringerin.
Abstecher
Wie Vanessa machen viele der Zuschauer nach den Modeschauen einen Abstecher in die Geschäfte, um sich die gezeigten Modelle von nahem zu betrachten.
Auch auf dem Marktplatz wird gesucht und gestöbert. Rund 100 Beschicker haben in den frühen Morgenstunden ihre Stände aufgebaut. "Es ist schön hier", findet Renate Keppler aus Sigmaringen. Mit ihrem Dalamatiner Tessi sitzt sie in der Sonne und erklärt, dass nur reiche Kinder früher einen Herd zum Spielen bekamen.
Rund 30 Gitarren der 60er Jahre bietet Pero Ban aus Crailsheim an. In zwei weiße Schaukelstühle für den Garten hat sich Utta Priegel am Stand von Valentina Bergmann aus Ludwigsburg spontan verliebt. "Zum Glück haben wir das Auto dabei", sagt ihr Mann, ehe er sich die sperrigen Möbel unter die Arme klemmt.
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