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Niedernhall

Inliner tragen zum Wettkampfgefühl bei

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Beim EBM-Papst Marathon sorgen die Skater für internationales Flair

Startschuss für die Frauen und Männer auf schnellen Rollen: Beim EBM-Papst Marathon sind auch 200 Inliner am Start.Foto: privat
Startschuss für die Frauen und Männer auf schnellen Rollen: Beim EBM-Papst Marathon sind auch 200 Inliner am Start.Foto: privat

Der Inline-Lauf ist ein wichtiger Bestandteil des EBM-Papst Marathons. Rund 200 Teilnehmer aus ganz Europa sorgten 2014 für ein internationales Flair. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter, der Polizeisportverein Hohenlohe und EBM-Papst beim Startschuss am 13. September um 14.35 Uhr ein großes Feld. Denn der Lauf in Niedernhall bildet den Abschluss des Baden-Württemberg Inline Cups (BWIC), der aus neun Rennen besteht.

Toller Kurs Ein Lob für die Führung des 23 Kilometer langen Kurses gab es von Vorjahressieger Fabian Dieterle aus Böblingen: "Es hat alles gepasst, wie immer." Bei Christine Seemann aus Mainz kommt die Mischung an. "Es ist schön, dass so viele Wettkämpfe zusammen stattfinden. Dass Läufer, Handbiker und Inliner da sind. Für Inliner ist es ein guter Asphalt ohne Löcher", sagt die Mainzerin, die im Winter Eisschnelllauf macht und die Inlineläufe als Sommertraining nutzt. In der Teilnehmerliste sind auch Finnen, Tschechen, Österreicher, Schweden und Schweizer zu finden.

Zu den Urgesteinen des EBM-Papst Marathons gehört Rudolf Rebentrost. Schon bei der ersten Auflage vor 20 Jahren war er mit dabei − damals noch als Marathonläufer. Wegen Knieproblemen stieg er auf Rollen um. "Das war im Jahr 2000, da war ich schon 60 Jahre alt. Aber ich konnte es sofort, da ich als Jugendlicher Schlittschuh gefahren bin. Das ist die gleiche Bewegung, das verlernt man nicht", erklärt der Forchtenberger. Der ehemalige Leichtathlet, der für den SSF Heilbronn startet, geht immer noch mit großem Ehrgeiz zu Werke: "Laufen macht mir unheimlich viel Spaß, aber es ist viel anstrengender. Inlinern ist eher tänzerisch. Das ist eine weiche Bewegung und deshalb knieschonend." 47,13 Minuten benötigte der 72-Jährige im vergangenen Jahr für die 23 Kilometer. Damit war er nicht zufrieden. "Meine Bestzeit liegt bei 41 Minuten", sagt Rebentrost. "Man muss am Anfang gleich Vollgas geben, um nach der Brücke bei einer guten Gruppe dabei zu sein. Sonst verliert man in der Endzeit ein bis zwei Minuten", erklärt Rebentrost. Dennoch ließ er den nächsten in seiner Altersklasse 20 Minuten hinter sich.

Ehrungen Auch die Cupwertung des BWIC gewinnt der Forchtenberger in den vergangenen Jahren in seiner Altersklasse regelmäßig. Gerne machen die Veranstalter den Abschluss der Serie von neun Rennen in Niedernhall. "Hier haben sie die Möglichkeit, ihre Siegerehrungen bei uns im Zelt zu machen", sagt Marie-Luise Krenz vom EBM-Papst-Organisationsteam. So herrscht im großen Zelt durch die Siegerehrungen immer gute Stimmung. red

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